VORFREUDE

Endlich ist IN unserem Häuschen alles fast perfekt. Renoviert und bis auf Kleinigkeiten alles eingerichtet. Auch die Terrasse mit Blick auf den berühmten und bezaubernden Sonnenuntergang am Kavango ist fertig und mittlerweile ist es unser allabendliches Ritual den Sundowner dort zu genießen und den Tag mit diesem Schauspiel und der unendlichen Ruhe zu beschließen. Außer ein paar Grillen und in der Ferne ein paar Hunde ist hier nichts mehr zu hören.

Da unsere Renovierung innen die volle Achtung unseres Vermieters gefunden hat, bekommen wir jetzt noch einen kompletten Außenanstrich. Da kann man nicht meckern und wir freuen uns darüber genauso wie die Handwerker die um jeden Auftrag froh sind.

Aber noch mehr freue ich mich auf das vor mir liegende Wochenende.

Am Samstag Morgen mache ich mich auf die lange Fahrt ins 720 km entfernte Windhoek um am Sonntag Früh eine liebe Freundin am Flughafen abzuholen. Leider gibt es immer noch keine Flüge nach Rundu, seit Namibian Air dicht gemacht hat.

Dafür tuckern wir dann gemütlich in mehreren Etappen langsam gen Norden und nehmen auf dem Weg Sehenswürdigkeiten mit die das Land ja in Fülle zu bieten hat. Es gibt also wohl einiges zu berichten in der kommenden Woche. Bei unserer Ankunft erstrahlt das Haus dann hoffentlich schon in neuem Glanz.

Auch im Garten tut sich mittlerweile einiges. Der Gemüsegarten sprießt und vom Pflücksalat können wir bald ernten.

Auch unsere Wüste vor dem Haus wandelt sich ganz langsam in eine grüne Graslandschaft. Noch ziemlich spärlich, aber immerhin. Leider mussten wir die große Fläche jetzt zum 3. Mal bepflanzen, weil die gärtnerischen Fähigkeiten unseres Moses doch noch ziemlich schwach ausgeprägt sind. Mit Hilfe von meiner Hausperle Salomé bekommen wir das in den Griff, sie hat auch jetzt den offiziellen Auftrag mich täglich daran zu erinnern:“ Be patient! “ Was ja bekanntermaßen nicht zu meinen Stärken gehört. Aber gemeinsam und mit Humor schaffen wir das. Sorgt Mr. „Don’t worry, no Problem, (Hakuna matata) doch immerhin dafür, dass wir was zu lachen haben.

Alles in Allem also in Ordnung und die Stimmung gut.

Es wird Winter im südlichen Afrika

Guten Morgen Welt.

Gestern Abend verabschiedete sich der Tag wieder mit seinem faszinierenden Farbspiel. Egal wie oft ich das schon gesehen habe, es berührt mich immer wieder neu, und es ist jedesmal wieder anders.

Als ich heute morgen die Tür öffnete schlug mir eine eiskalte Wand entgegen. Bisher genügte ein dünnes Jäckchen für unseren Morgenspaziergang und ich amüsierte mich heimlich über Wollmützen und Winter jacken bei den Passanten die mir allmorgendlich entgegen kommen auf ihrem Weg zur Arbeit. Aber heute bin ich auch zurück um mich mit langer Hose und Vliesweste gegen die Kälte zu wappnen, wohlwissend dass man in Deutschland darüber wohl eher lacht. Denn soooo kalt ist es dann auch wieder nicht und bis heute nachmittag sind wir dann wieder im Wohlfühlbereich bei knapp 30°C

Morgenstimmung in den Kavangoplains

Guten Morgen Welt.

Jetzt sind wir schon fast eine Woche im Haus, alle Kisten sind ausgepackt und es fühlt sich schon ganz heimelig an, auch wenn noch Kleinigkeiten fehlen. So langsam kommen wir auch in einen Tagesrythmus.

Zu meiner Freude gibt es auch schon erste Interessenten an meiner Arbeit und ich bereite schon meinen ersten Smoothiekurs vor.

Heute will ich Euch alle mit auf unseren neuen Morgenspaziergang über den Plains nehmen. Denn die Sonnenaufgänge sind hier genau so faszinierend wie die Sonnenuntergänge.

Endlich ein Zuhause

Auch wenn die Tambuti Lodge wunderschön ist, und alle furchbar nett zu uns sind, es ist eben nicht zuhause.

Aber! Heute ist der Fließenleger mit der Küche und dem Klo fertig geworden, die Kloschüssel wird morgen früh gesetzt, und die Schränke können morgen auch wieder in die Küche zurück. Dann fehlt nur noch der neue Spültisch, der kommt Montag. 😁

Somit steht einem Einzug nichts mehr im Wege.

Einige Zimmer sind auch schon eingeräumt.

Morgen wird noch. einmal kräftig angepackt und dann können wir unser Zuhause beziehen.

Auch haben wir mittlerweile zwei fleißige Heinzelmännchen für Haus und Garten gefunden und sind zu einem munteren lustigen Team zusammengewachsen.

Salomé kennt sich bestens aus in Rundu und hat für jedes Problem eine Lösung.
Moses ist ein fleißiger Arbeiter und hat immer ein freundliches Lächeln.

Auch im Garten tut sich langsam was. Der Wasserreservetank ist instaliert, auf einer der Sandwüsten haben wir mittlerweile Gras und Aloe vera gepflanzt. 2 Bananenbäume sind heute morgen auch bei uns eingezogen. Und von verschiedenen Seiten werden wir mit Ablegern zur Gartengestaltung versorgt. Im Gemüse- garten wachsen schon die Frühlingszwiebeln, der Spinat und Salat.

Alles in allem – es wird und bald ist wieder Smoothie-time.

AUFREGEND

Heute war mal wieder ein ereignissreicher Tag. Früh am Morgen kam die Nachricht, dass unser Container in Rundu angekommen ist. Also sind wir schon sofort zum Haus. Gott sei dank waren viele helfende Hände da, so dass die Boxen ziemlich schnell abgeladen waren.

Wärend des Auspackens, kam die Nachricht, dass einer der lokalen Kollegen possitiv mit Covid getestet wurde, was wir schon seit Tagen vermuteten. Zum Glück hat mich diese  Vorahnung als alte Krankenschwester schon beim Packen erfasst, und ich habe 20 Schnelltests im Gepäck. Wolfgang hatte ich gleich bei der ersten Ahnung getestet und den restlichen Kollegen haben wir den Test heute angeboten. Was für eine Erleichterung, alle negativ, auch wenn das keine 100%ige Sicherheit ist.

Auch die Maler kommen langsam dem Ende entgegen und morgen fangen sie an die Küche zu fließen. Wenn das alles fertig ist, ist das Häuschen ein richtiges Schmuckstück.

Ja und dann ist schon seit Tagen Aufregung hier in der Lodge. Der President kommt und residiert die nächsten beiden Tage hier in der Lodge. Schon seit Tagen wird gewässert, gepflanz und gesäubert. Heute morgen hat die Security alles gecheckt. Bis jetzt ist er noch nicht aufgetaucht und es herrscht gespenstige Ruhe.

Ich bin mal gespannt wie das morgen früh wird.

Und allabendlich genießen wir die umwerfenden Sonnenuntegänge am Kavango. Euch allen ein Guats Nächtle.

Urlaub und Alltag

Jetzt bin ich schon über einen Monat hier im Land. So langsam verschwindet der Urlaubsblick und ich bin im Alltag abgekommen.

Gerne wird Namibia als Afrika light beschrieben.

Es stimmt im fernen Windhoeck ist es fast wie in Deutschland. In der Hauptstadt mit den modernen Supermärkten, und all den Geschäften, den schönen Häusern und den gepflegten Gärten und dem gemäßigten Klima. Restaurants mit Schnitzel, Eisbein und Co.    und das gemischt mit ein bisschen Afrikafeeling.

Verlässt man die Hauptstadt wird es zusehens ruhiger und einsamer. Je nach Route ist man auf einer mehr oder weniger guten Asphaltstraße oder auf einer der gutgepflegten Gravel-roads.

Man fährt vorbei an eingezäunten Farmen oder durch wunderschöne einsame Landschaften die sich nach jeder Biegung  immer wieder atemberaubend verändern. Auf einheimische Bevölkerung trifft man nur selten und Einblick in ihren Lebensalltag bekommt man gar keinen, denn man erlebt sie nur als adrett eingekleidetes Service-Personal in den Lodges oder als ‚Wilde‘ wenn man die Kultur- Schaudörfer besucht. Aber mit den eigentlichen Lebensbedingungen hat das meist nicht viel zu tun.

Niemand sieht, dass wir mit Köstlichkeiten bedient werden, wärend diese Menschen oft nicht mal EINE anständige Malzeit pro Tag haben, dass sie nicht in tollen Lodges oder Luxery Tents wohnen sondern in selbst gezimmerten Blechverschlägen oder gar nur im Zelt, und auf den Dörfern in ihren traditionellen Hütten, was oft die bessere Variante ist.

Um zur Arbeit zu kommen nehmen sie einen Fuẞmarsch von bis zu einer Stunde auf sich, den sie am Abend nach getaner Arbeit auch wieder zurück gehen. Ich stelle mir gerade vor was in Deutschland abgehen würde wenn man das von einem Arbeiter verlangen würde.

Corona hat die ganze Situation noch verschlimmert, nicht dass die Krankheit hier schlimmer wütet als in Europa, im Gegenteil die Insidenzen sind hier viel niedriger als bei uns und in der Öffentlichkeit halten sich die Menschen sehr diszipliniert an die Maskenpflicht und an die Abstandsregeln und an jedem Gebäudeeingang steht jemand mit der Desinfektionsflasche zur Händedesinfektion. Nein, die Touristen sind ausgeblieben und viele Lodges mussten entweder ganz schließen oder drastisch Personal reduzieren und somit sind viele arbeitslos und werden nicht von einem Sozialstaat aufgefangen. Es gibt zwar ein Foodprogramm, bei dem Lebensmittel an Bedürftige verteilt werden, aber bis man da eine Berechtigung bekommt ist man verhungert. Dazu kommt, dass Landwirtschaft auf den trockenen Sandböden nicht einfach und nicht besonders ertragreich ist. Selbst  viele einheimische Weiße haben es nicht einfach.

Und trotzdem bin ich bis jetzt nur freundlichen und zuvorkommenden, höflichen und hilfbereiten Menschen begegnet.

Und dass das alles nicht schon schlimm genug ist, kommt in diese wunderschöne Kavango Flusslandschaft ein kanadischer Konzern(Recon Afrika) ködert die Regierung mit verlockenden Angeboten um Öl zu bohren. Dass dabei das ganze Wildlife, das Ökosystem und der Tourismus zerstört wird interessiert diese Menschen nicht. Die paar Arbeitsplätze die da geschaffen werden für schlecht bezahlte Arbeiter wiegen den Schaden der hier entsteht nicht auf. Das große Geld machen wieder die Ausländer die hinterher herablassend auf die dummen Afrikaner herabschauen und sie beschimfen wenn sie in Europa auftauchen und um Unterstützung bitten. Und von wegen man muss sich an die Kulur und die Gesetze des Landes anpassen, sowas gilt für solche Herrschaften nicht, denn die machen ihre eigenen Gesetze. Das macht mich wütend und traurig zugleich, denn gegen solche Geldhaie ist man einfach machtlos und die Menschen und das Land sind immer noch ihr Spielball.

Diverse Organisationen versuchen das Trotzdem zu verhindern. Wer mithelfen möchte bitte unbedingt unterschreiben damit sowas verhindert wird.

Rettet den Regenwald:

Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!
Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. Bitte unterstützen Sie den Widerstand gegen die Förderung fossiler Energie, die die Klimakatastrophe verschlimmert.

News und Updates
Appell
An: Präsident von Namibia Hage Geingob, Ministerpräsident von Namibia Saara Kuugongelwa-Amadhila, Präsident von Botswana Dr. Mokgweetsi Masisi

„Die Ausbeutung von Erdöl gefährdet die Natur Ihrer Länder und das Weltklima. Bitte verhindern Sie das Projekt von ReconAfrica“

GANZES ANSCHREIBEN LESEN

„Das Erdöl muss im Boden bleiben“, fordert Ina Shikongo. Die Aktivistin von Fridays for Future (FFF) in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher unentdeckte Erdöl-Vorkommen auszubeuten. “Die Ölförderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung.“

Das Projekt, das Ina, weitere Aktivisten von FFF und Frack free Namibia so vehement bekämpfen, wird von der kanadischen Firma ReconAfrica vorangetrieben. Das Unternehmen behauptet, ein immenses, tiefes Sediment-Becken entdeckt zu haben – womöglich gefüllt mit Erdöl und Gas. ReconAfrica hat eine Erkundungslizenz im Kavango Basin ergattert.

Sollten Erkundungsbohrungen erfolgreich sein, will die Firma 2 Milliarden Barrel Erdöl fördern – bevor sie in tiefere Schichten vordringt. Umweltschützer fürchten, dass die Firma eigenen Beschwichtigungen zum Trotz auf Fracking setzt, weil sie in Marketing-Material von “unkonventionellen Methoden” spricht – ein beschönigender Ausdruck für Fracking.

Jetzt hat ReconAfrica die erste Test-Bohrung beendet! Sie schlägt eine Schneise durch den Busch, um den Bohrturm zur zweiten Erkundungsstelle zu schaffen.

Die ökologischen Folgen des Projekts können verheerend sein. Es gefährdet über die Gewässer in Namibias trockenen Savannen und das berühmte Okavangodelta in Botswana, das wegen seines Artenreichtums ein Unesco Welterbe und Heimat von Elefanten, Flusspferden und Vögeln in großer Zahl ist. Der Tourismus und die Lebensgrundlage der Einheimischen wie den San sind in Gefahr.

Um das Weltklima, die Artenvielfalt, die Gewässer und die Lebensgrundlage der örtlichen Bevölkerung zu bewahren, muss das Projekt von ReconAfrica gestoppt werden.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Unterschrift.

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Eine Eselei

Heute ist wieder so ein Tag, der erst düster beginnt.

Die Maler wollten um 7h da sein um die Zimmer im Haus zu streichen. Die Zeit sitzt uns ein bisschen im Nacken weil unser Container für Freitag angesagt ist. Also ist Wolfgang schon früh los um ihnen aufzuschließen. Nach über einer Stunde warten kam er wütend zurück um ganz schnell zu frühstücken, denn um 8:30h hatte es das erste Meeting. Ich fuhr dann zum Haus, da war wenigstens einer der Arbeiter. Der wartete vor dem Tor. Wo war Moses unser Gärtner???? Oh so ein Schlamperladen, wo ich doch immer so viel Wert auf Pünktlichkeit lege. Das hat sich in all den Jahren nie abgeschliffen.

Moses hab ich dann auf der anderen Seite des Hauses getroffenen, wo er einem alten Mann mit einem Eselskarren helfen wollte. Das ist ja nett, aber doch nicht jetzt!

Ich hab ihn ans andere Tor zum öffnen geschickt und noch ein bisschen rumgeschimpft wegen der Unpünktlichkeit. Doch dann mußte ich feststellen wenn ich jetzt nicht los gehe bin ich selbst unpünktlich, hatte ich doch um 9h einen Termin beim Baumarkt mit dem Fliesenleger. Das war flott abgehackt. Zurück zum Haus, stand der Eselskarren vor der Tür. Ja was ist das denn?

Seit Tagen war ich vergeblich auf der Suche nach einem Pickup der mir Komposterde für den Garten bringt. Moses hatte am Wochenende die rettende Idee und organisierte diesen netten alten Menschen.

Ich musste in mich hinein lachen. Wie nett ist das denn. Schlagartig war aller Ärger verflogen.

Welcome to Rundu again.

Wow, was für ein Tag.!

Eigentlich fing er ziemlich frustrierend an. Wir mussten unser Quatier in der Tambuti Lodge verlassen. Unsere Schuld, wir hatten nur bis zum 15. gebucht und vergessen rechtzeitig zu verlängern, weil ja angeblich kein Tourismus in Namibia herrscht. Also war unser Bungalow anderweitig vermietet. Aber wir wurden freundlicher Weise in die Nachbar Lodge eingemietet. Nun, wir waren nicht begeistert. Wir packten missmutig unsere Sachen und brachten erstmal alles ins Haus. Plötzlich meldete der Constructor der die Maler organisierte, dass sie heute anfangen würden. Super! Schneller als erwartet. Zwei wirklich nette Jungs, die erstmal alle Löcher und Risse in der Wand neu verspachtelt haben und ab Montag wird gestrichen. Toll das läuft also. Der Schreiner hat sich auch gemeldet, die bestellten  Betten sind fertig. Wow, dem hatte ich auch mehr Zeit geben. Am Montag beginnt er die Arbeit an der Küche.

Dann haben wir uns am Abend ziemlich kritisch in unser neues Domizil begeben. Wolfgang war mal wieder überkritisch. Ich würde sagen: Ist ok.

Im Restaurant trafen wir 2 Männer – Vater und Sohn – der Sohn war mit Wolfgang schon geschäftlich in Kontakt. Schnell kam man ins Gespräch, rückten die Tische zusammen und es entwickelte sich ein feucht fröhlicher Abend, mit vielen Insider Tipps und Jägermeister, was hier in Namibia Allheilmittel sein soll und alles Negative ausradiert.😜

Es war ein schöner Abend und der Frust vom Morgen ist total vergessen. Meist haben nicht gewollte Wendungen doch was gutes. Wir waren bestimmt nicht  das letzte mal hier.  Die Speisekarte ist ganz nett und der Blick in die Kavango plains ist umwerfend.

Manchmal muss man einfach seine Wohlfühlzone verlassen.

Mahango Core Area

Oh, was für ein wunderschöner Tag, darauf hatte ich mich seit Wochen gefreut.

Gleich nach dem Frühstück sind wir in die Mahango Core Area gefahren, Die zum Bwabwata National Park gehört. Obwohl in der Emerald season das Gras ziemlich hoch steht wurden wir mit ziemlich vielen, auch unterschiedlichen Tiersichtungen belohnt.

Am häufigsten waren es Springbock, Kudu und Wasserböcke. Ein paar verstreute Büffel, Strauße, Zebras, finally trat es aus dem Gebüsch. Gemächlich schritt ein ei samer Elefantenbulle über die offene Grasfläche, blieb stehen, präsentierte sich, es war eine wahre Freude. Heidi Klum hätte sicher ein Foto für die nächste Runde gehabt.

Die Katzen wollten sich dieses Mal leider nicht zeigen, auch die Giraffen vermissten wir, aber so haben wir etwas für den nächsten Besuch.

Ausflug zu den Popa Falls

Endlich, endlich haben wir unser Auto bekommen, denn die Nutzung des Dienstwagens ist nur für Versorgung und Notfälle. Mein Geduldsfaden war schon ziemlich kurz und Wolfgang musste immer wieder beschwichtigen. Denn auch der schönste Käfig ist ein Käfig.

Zum Ausgleich sind wir heute den Kavango hinunter gefahren bis zu der Stelle wo er sich Richtung Botswana und ins Delta biegt. Und der schmale Teil des ehemaligen  Caprivizipfels beginnt.

Lizza hat uns eine zauberhaft Lodge (Nunda Lodge) empfohlenen in der wir ganz, ganz herzlich von den  Besitzern persönlich begrüßt wurden. Die Lodge liegt ganz zauberhaft am Fluss und die Bungalows sind einfach aber nett zum Fluss ausgerichtet. Die Hippos grunzen friedlich vor der Terasse.

Nunda Lodge

Marlu genießt den Ausflug, glaube ich, so sehr wie wir, liebt sie doch Plätze wo man einen Überblick hat und was zu sehen bekommt genau so sehr, wie wenn die Leute in Begeisterung ausbrechen ob ihrer Schönheit. Sie ist halt unsere Prinzessin.

Am späten Nachmittag begaben wir uns auf den Fluß, tuckerten erst gemütlich Flußabwärts, beobachteten Vögel, Hippos und das Treiben der Anwohner am Fluß.

Zum Sonnenuntergang schipperte uns unser Kapitän dann zu den ‚Falls‘, die ich eher alls Stromschnellen beschreiben würde, die aber trotzdem sehr reizvoll sind. Wir landeten an einer kleinen Insel mitten im Fluss an und waren so direkt von den Stromschnellen umspült.

Zum Abschluss ein Sonnenuntergang, dessen Licht man nur im südlichen Afrika genießen kann, und der mich auch nach vielen, vielen Vorherigen immer wieder aufs Neue berührt.

Zum Abschluss des Tages saßen wir mit den Besitzern der Lodge und tauschten Afrikaerlebnisse.

Ich denke das wird definitiv eines unserer Wochenendziele. Und morgen geht es endlich zu Elefant. Löwe und Co.