THERESIA Foundation – Moringa olifeira project

Schritt für Schritt komme ich immer mehr an unserem neuen Wohnort an. Heute hat mich Lizza, die Lodgebesitzerin mit in ihr Dorf genommenen zu ihrem Projekt: Theresia Foundation.

Auf dem Gelände, das ihrer verstorbenen Mutter gehörte, hat sie eine Tagesstätte für arme Kinder aus der Umgebungen gegründet. Dort kümmert man sich um die  Kinder aus der Umgebung. Kleine Kinder haben dort eine Betreuung und die Schulkinder finden dort einen Platz nach der Schule zum Hausaufgaben machen. Aber auch kreative Aktivitäten werden hin und wieder angeboten. Jedes Kind bekommt eine Mahlzeit. Lizza kauft jeden Monat genügend Mais-/Hirsemehl und das Gemüse wird selbst im Garten angebaut.

Für Mais- oder Hirseanbau hat dieses Jahr leider das Geld für Saatgut nicht gereicht. Beziehungsweise konnten auch die Helfer für die Bestellung des Feldes nicht bezahlt werden.

Für ein Einkommen bauen die Damen Moringa an, die getrocknet und zu Pulver verarbeitet wird und dann bei Lizza in der Lodge gekauft werden kann. – Vorausgesetzt es ist nicht Corona und es kommen Gäste. Nun da muss mir wohl noch was einfallen wie wir da nachhaltig helfen können.

Freudig wurden wir mit Tanz und Gesang begrüßt und dann durfte ich mir natürlich in  Begleitung einer großen fröhlichen Schar (bis zu 100 Kinder werden dort betreut) das ganze Gelände anschauen. Viele tolle Sachen werden dort beteits gemacht und doch hat das ganze auch noch viel Platz für Entwicklung.

Zum Beispiel soll ein altes Nebengebäude renoviert werden und dort eine Bibliothek und ein Nähzimmer entstehen. Auch ein Raum für Bastelarbeiten wäre schön.

Für alle die mehr über das Projekt wissen, oder sogar helfen wollen, hier der link. http://www.theresiafoundation.com

Tambuti Lodge

Heute muss ich ein bißchen angeben, aber es ist soo wunderschön hier.

Wir wohnen seit unserer Ankunft in der Tambuti Lodge. Lizza und ihr Mann haben hier mitten in dieser sandigen Region ein Paradise geschaffen. Sie bauen ihr eigenes Gemüse an, und im Garten gibt es zahlreiche Obstbäume. Die Bungalows werden zum größten Teil mit Solarenergie betrieben und auf der Speisekarte gibt es nur lokale Zutaten.

Seit gestern sind Wolfgang und seine Kollegen in Windhoeck, so dass Marlu und ich das gesamte Anwesen mehr oder weniger alleine haben. Über Nacht waren ein paar Gäste da, die aber gleich nach dem Frühstück weiter gefahren sind.

Alleine bin ich aber bei weitem nicht, da gibt es die fleißigen Heinzelmännchen im Garten, in der Küche und beim Zimmerservice. Alle sind sie unheimlich lieb und freundlich. Nur mit 2 Beispielen will ich das verdeutlichen. Die nette Köchin die gestern nur für mich alleine gekocht hat, hatte nicht verstanden, dass ich gerne einen Salat zu meinem Essen wollte und ich habe das wohlwollend übersehen. Der Dame vom Service ist das aber wohl aufgefallen und hat sie wohl in lokaler Sprache darauf hingewiesen. Als ich mit Essen fertig war kam sie strahlend mit einer riesigen Schüssel Salat und meinte sie sei extra für mich in den Garten gegangen. 💕

Am Freitag habe ich beim Frühstück gefragt, wo man denn die leckeren Mongongonüsse kaufen kann, die wir beim Frühstück bekommen. Eines der Mädchen hat sich sofort angeboten sie für mich auf dem lokalen Markt zu kaufen. Am Samstagmorgen hat sie mir strahlen eine Tüte voll überreicht. Allerdings waren sie noch in der Schale. So habe ich mich heute morgen hingesetzt um sie mit einem Stein und einem Taschenmesser zu öffnen. Hab ja gerade sonst nichts wichtiges zu erledigen. Das sah Renate vom Zimmerservice und meinte das sei eine zu mühsame Arbeit fur mich, sie hätte im Storeroom noch geschälte Nüsse. Wir einigten uns, dass ich, solange sie das Zimmer macht, noch weiterarbeite. – Ein wirklich mühsames Geschäft – Danach nahm sie mir die Tüte ab und ersetzte sie durch eine Tüte geschälte Nüsse. Das verdient eine Belohnung. 💕

Auch die Angst vor Marlu haben fast alle mittlerweile verloren und die Hunde der Besitzer kommen uns gerne immer wieder besuchen zum Spielen oder begleiten uns auf unseren Spaziergängen am Fluss.

Lulu und Lola mit Marlu
Lola kommt gerne auch mal für ein Schläfchen.

RUNDU

Jetzt sind wir schon eine ganze Woche in Rundu. Der Tag beginnt und endet mit einem Spaziergang am Fluss, mit Sonnenaufgang oder dem legendären Sonnenuntergang am Kavango. Was für eine Ruhe und welch entspannende Atmosphäre. Marlu  genießt es wieder frei und ohne Leine zu laufen. Zum Frühstück gibt es jeden Morgen einem ausgezeichneten  Mahangubrei (Perlhirse) und viel Obst, und Hibiscussaft, – alles lokal – und total lecker.  Rundu ist eine kleine ‚übersichtliche‘ Stadt. Es gibt eine große Shopping Mall, in der scheint es aber alles zu geben was man so zum Leben braucht. Dann gibt es einen großen ‚Spielzeugladen‘ für Männer, dort gibt es alles was Mann so braucht. Ansonsten gibt es noch eine ganze Menge lokaler Buden und ‚Food to go‘ shops. Einer hat mich besonders amüsiert weil er die afrikanische Kreativität so herrlich widerspiegelt. (siehe Bild). Die Regenzeit hat den Straßen ziemlich zugesetzt, an manchen Stellen besteht die Staße aus mehr Löchern als aus Asphalt, und der Sand holt sich an vielen Stellen zurück wo versucht wurde eine geteerte Straße zu bauen.

Heute haben wir die beiden lokalen Märkte erkundet. Die Gemüsearten sind sehr limitiert und beschränkt sich im wesentlichen auf Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch. Paprika und Chili. Und dann gibt es noch verschiedene Blätterarten wie: Mangold, Süßkartoffelblätter, Blätterraps, Amaranthblätter und Kohl.

Da werden wir wir wohl noch ein bißchen was zusätzlich in unserem Gemüsegarten anbauen müssen. Auch der Supermarkt bietet noch etwas Abwechslung. Auch einen zuverlässigen Fleischer haben wir entdeckt, so dass wir sicher nicht verhungern müssen.

Auch bei der Haussuche sind wir einen Schritt weiter. Auch hier ist das Angebot natürlich sehr begrenzt, aber wir haben ein Häuschen gefundenen das zwar nicht besonders groß und quietsch lila ist, aber innen nett. Außerdem hat es einen wunderschönen traditionellen Außensitz und der Besitzer plant sogar einen Pool, was natürlich super wäre. Der Garten muss wie überall intensiv bearbeitet werden. Aber der Mensch braucht ja eine Aufgabe. Jetzt bin ich mal gespannt was die nächste Woche bietet.

Don’t lose hope

Auf nach Rundu

Früh morgens machen wir uns nach einem etwas mageren Frühstück auf den Weg zu unserem zukünftigen Wohnort. Noch ist es kühl und regnerisch. Bald lassen wir Windhoeck hinter uns und düsen auf dem Trans-Kalahari Highway Richtung Norden.

Nach Okahandja, der nächsten großen Stadt, wurde es einsamer auf der Straße. Auch hatten wir herausgefunden was am Auto so nervtötend scheppert und es abgestellt. Was für eine Erholung für die Ohren. Rechts und Links der Straße nur Farm-/Bushland soweit das Auge reicht.

Marlu hat das ganze Anfangs aufmerksam von ihrem Platz aus beobachtet, sich dann aber doch für ein  ausgiebiges Schläfchen entschieden.

Kurz vor Otjiwarongo mussten wir einem übergroßen Transport die Straße frei machen.

Am Waterberg hingen die Wolken tief und urplötzlich waren wir inmitten einer Regenfront. Zum Glück war die so schnell wieder vorbei wie die aufgetaucht war.

13 Uhr. – Wir passieren Otavi, yuhuuu, die Hälfte ist geschafft. Jetzt kommt nur noch Grootfrontain, – 90 Km-,und dann kommt bis Rundu nichts mehr.

Die Stecke von Otavi nach Grootfrontain geht durch ein wunderschönes grünes Tal, das an das Allgäu erinnert, mit Kühen und Schafen auf dem Weiden.

14 Uhr Grootfrontain. Ab jetzt fängt das wilde Namibia an. RUNDU 257 km.

Entlang der Staße hatte es viele kleine traditionelle Wohnsiedlungen. Kühe, Ziegen, Kinder und Menschen entlang der Straße und manchmal mitten drin. Es ging nicht mehr ganz so flott vorwärts, und man musste doch ziemlich konzentriert fahren und auf Unvorhergesehenes gefasst sein. Zwischendurch immer mal wieder ein kurzer Regenschauer, sindwir doch mitten in der Regenzeit. Auch wurden wir immer mal wieder mit einem kleinen Regenbogen verwöhnt.

Und dann,…… Endlich! am Ende der Straße tauchen Gebäude auf, das muss Rundu sein!

Endlich geschafft. Was für eine Erleichterung. Nur noch durch die Stadt bis zur Lodge. Und dann endlich vor uns der Kavango.

Wir wurden freundlich in einer wunderschönen Lodge, umgeben von einer schön gepflegten Gartenanlage, begrüßt. Sogar Marlu wurde von der hier wohnenden Hundeschar willkommen geheißen.

Unser zu Hause für die nächste Zeit.

Vor dem Abendessen machten wir noch einen entspannten Spaziergang am Fluss entlang, der natürlich auch die Wasserversorgung für die Stadt ist. Ein freundlicher Wächter an der Wasserfassung rief uns auf seinen Turm und bescherte uns einen atemberaubenden Blick auf den berühmten Sonnenuntergang am Kavango.

Den Fluss und die Stadt werden wir morgen ausgiebig erkunden, bevor wir uns dann an das Projekt ‚Haus suche‘ mache. Jetzt haben wir uns erstmal einen gemütlichen Abend, begleitet von angenehmen leisen Klängen von der Jugend am Fluß und eine entspannte Nacht verdient.

Auftakt in Windhoek

Der Sonntag verlief weitgehendst ruhig und gemütlich, mussten wir uns ja auch erstmal von all den aufregenden Geschehnissen der letzten Zeit erholen. Auch auf die Klimaveränderung mussten wir uns erst einstellen, ist es hier ja Sommer im Moment, mit Tagestemperaturen um die 30*C. Zum Glück kühlt es Nachts Dank des Wüstenklimas doch ziemlich ab, so auf cirka 15*C, so dass erholsames Schlafen möglich ist. Außer, es ist Regenzeit und am Abend wird man von einem heftigen Regenguss heimgesucht und man muss fluchtartig das Bett verlassen, weil leider das Dach den Wassermassen nicht stand hält. Ein Eimer war zum Glück schnell zur Hand und der Regenguss war nicht allzu lange.

Am Montag gab es dann erstmal einen Einführungskurs der GIZ über die wichtigsten Infos und Gefahren zum Gastland. Ist es doch immer gut zu wissen worauf man achten sollte, landesübliche Gepflogenheitenzu kennen, und zu Wissen was einen so alles erwarten kann. +

Der Dienstsg verlief auch eher ruhig, mittlerweile waren Marlu und mir die Spazierwege rund ums Guesthouse bestens bekannt und wir erfreuten uns an den Mongus, die überall herumsausten. Auch eine große Schar von Vögeln taten sich an den Samen des Grases gütlich, das durch den Regen hüfthoch stand. Nachmittags noch ein Treffen mit der Frau eines Kollegen, die mich noch mit einigen nützlichen Tipps versorgte. Auch die Grupppe vom Stammtisch war mittlerweile auf uns aufmerksam geworden und gaben mir Rat und Adressen für den Norden mit auf den Weg.

Der Mittwoch war eher öde, Wolfgang musste arbeiten und für mich gab es nichts besonderes zu tun. Am Nachmittag erkundeten wir noch die Schopping Malls und deckten uns für die Fahrt nach Rundu mit Obst, Käse und schönem deutschen Vollkornbrot ein.

Der Donnerstag sollte nochmal ein besonderer Tag werden. Wolfgang  hatte mit seinen Kollegen einen Workshop außerhalb von Windhoek auf einer Anthroposophieschen Gemüsefarm, Marlu und ich konnten mit und ausgiebig das Gelände erkunden. Was für eine himmlischee Ruhe, nur Vogelgezwitscher und Insektengebrumm. Klänge vom Allerfeinsten. Und dieser Duft der von dem Grün aufsteigt, herb-würzig und doch ein bisschen süß. Und wie allerliebst zwischen dem ungewöhnlich üppigen Grün zarte Blüten und fremdartige Insekten sich tummeln. Es gab auch einen kleinen Stausee, den Marlu natürlich gerne für eine kleine Erfrischung benutzte.

Den Nachmittag haben wir dann ganz entspannt im Garten der Farm verbracht. Ja, so lässt es sich nicht schlecht leben. Und morgen werden wir uns dann auf den Weg zu unserem endgültigen Ziel nach Rundu machen. Bin schon ganz gespannt was und da erwartet.

Fliegen in Coronazeiten

Nach einer störungsfreien Fahrt durch das Nass-Kalte Deutschland wuchs die Vorfreude auf die afrikanische Sonne. Marlu wurde am Flughafen freudig von einer freundlichen Mitarbeiterin empfangen und dann auch ohne großes Hin und Her übernommen. Das war alles sehr gut vorbereitet.

Benni und Kathi brachten mich zum Terminal und nach einem gemeinsamen Kaffee war es dann auch Zeit sich von den letzte Beiden zu verabschieden.

Am Flughafen war es entspannt ruhig, nicht das übliche hecktische Treiben. So langsam schlenderte ich Richtung Lufthansa Check in – Mal sehen, wann ich mein Gepäck aufgeben kann. Unglaublich keine Schlangen und nach kurzem Warten waren die Koffer auf dem Weg. Na dann, ab Richtung Gate. Bei der Sicherheits- und Grenzkontrolle konnte man gemütlich durchgehen, auch das Personal war total ruhig und entspannt. Noch ein kurzer Bummel durch den Duty free, sogar da gab es eine freundliche kompetente Mitarbeiterin die sofort verstand wonach ich suchte. Und dann ab zum Gate, die Lounges sind fast alle geschlossen und am Gate gab es genug Sitzplätze. So nach und nach füllte sich der Wartebereich, jeder darauf bedacht Abstand zu halten aber trotzdem offen für ein Schwätzchen auf Distanz. Alles war total friedlich bis…..! Ungefähr eine Stunde vor Bording am Schalter plötzlich eine Dame erschien und, nachdem ein paar Gäste sich mit ihr ausgetauscht hatten, die Durchsage kam: Dass sie auf Nachfrage einiger Fluggäste im Internet recherchiert hätte, und für die Einreise in Namibia ein Health formular notwendig sei, das man im Internet herunterladen kann. Aha, was hilft mir die Info hier, ich kann nichts mehr machen. Aber die bis dahin ruhige, fast schläfrige Masse war aufgescheckt. Denn natürlich hatte fast niemand das Papier und machen konnte man auch nichts mehr. Die Leute liefen durcheinander, immer wieder ging einer an den Schalter. Ein Asiate ‚diskutierte‘ erst ziemlich laut mit seiner Partnerin und dann entlud sich sein Frust am Telefon. Anstatt zu beruhigen, heizte die Dame am Schalter die Stimmung noch an und wiederholte die Info im 5 – 10 Min Takt. Nach einer Weile toppte sie das ganze mit der neuen Info man bräuchte auch noch eine private Krakenversicherung die Covid mit abdecke. Ich denke ich muss nicht beschreiben was am Gate los war. Zum Glück hatte ich Kontakt zu Wolfgang der das ganze Prozedere schon vor 3 Wochen durchlaufen hat. Von ihm kam die Info, don’t worry den Zettel gibt es im Flieger vor der Landung. So konnte ich wenigstens meine Nachbarn beruhigen. Genau so war es dann auch.

Der Flug selber war dann ganz angenehm, und die Formalitäten am Flughafen waren gründlich aber unaufgeregt und super freundlich. Ich war erstaunt, der Flughafen in Windhoeck war seit dem letzten Mal schön ausgebaut worden. Finally war ich durch die Warteschlangen und wurde von meinem Schatz erwartete. So jetzt mussten wir nur noch unseren Hund einsammeln. Also ab zum Cargo, auch da ging alles problemlos und flott und nach kurzer Zeit hatten wir unser Hundilein wieder, das natürlich total froh war aus seiner Kiste befreit zu werden um uns stürmisch begrüßen zu dürfen. Dann musste sie erst mal einen Spurt über den Platz machen, was die dort vorhandenen Cargo- und Zoll Beamten ziemlich amüsierte und es folgen ihr alle Herzen zu. Welcome back home in Africa – Zambesi shepherd.

Dann ging es ab durch die ach so vertraute aber ungewöhnlich grüne Bushsavanne Richtung Windhoeck in unsere Lodge, die für die kommende Woche unser Zuhause sein wird. Gleich am Tor das Schild: Dogs are welcome. Da wird mir ganz warm ums Herz, und ich merke wieder wie sehr ich diese Willkommenskultur vermisst habe, auch wenn ich weiß dass auch hier nicht immer alles toll ist. Nur was für ein Vergleich, wie werden diese Menschen bei uns in Deutschland behandelt. Da schäme ich mich schon manchmal für meine Landsleute.

Ankunft in Windhoek

Scheiden tut weh

Auch wenn ich mich auf das Neue freue, ist doch das Loslassen ein schwerer Schritt. Nachdem nun endlich alle Hürden genommen waren, war diese letzte Woche ein schrittweiser Abschied von Heidenheim. Eingeleitet wurde dieser mit einem wunderschönen Sonnenuntergang auf der Heide mit Marlu und einer lieben Freundin. Nach und nach bin ich noch ein letztes Mal all unsere Lieblingsrunden gegangen, mal alleine mal mit einer/einem unserer treuen Gefährten der letzten 4 Jahre. Ein sehr emotionaler Moment war dann auch der Abschied von Marlu’s bestem Freund und seinem Frauchen. Diese waren uns in den Anfangswochen und Monaten nach unserer Rückkehr nach Heidenheim immer ein Seelenwärmer. Mit der Zeit ist eine tiefe Verbundenheit entstanden, hatten wir doch immer mehr Gemeinsamkeiten entdeckt. Ich bin sehr dankbar, dass wir diese beiden Seelen treffen durften und ihr werdet auch immer einen Platz in unserem Herzen haben. Eine andere Begleiterin habe ich leider erst viel zu spät hier in Heidenheim getroffen – schade – aber sie war treu an meiner Seite vor allem jetzt in der stressigen Endphase, und es hat gut getan jemanden zu haben bei dem man sich auch mal ausheulen durfte, wenns gerade wieder nicht so lief. Auch dafür bin ich von tiefstem Herzens dankbar und ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen und dann, hoffentlich wieder ganz entspannt. Gestern Abend gab es dann den Abschiedsspaziergang über das Schloss mit einem letzten Blick über meine Heimatstadt. Hatte ich doch das Wahrzeichen immer vor Augen von meiner Terasse aus. Die Koffer sind gepackt, meine beiden Lieben, Benni und Kathi, begleiten mich zum Flughafen. Noch ein letzter Blick zurück, bye, bye ihr lieben Nachbarn, – nicht traurig sein wir kommen wieder.

Bye, bye Ottilienstraße
Freunde fürs Leben

Willkommen bei meinen Erlebnissen und Herausforderungen in Namibia“

Guten Tag, mein Name ist Anna Barbara Bertenbreiter, mein halbes Leben haben meine Familie und ich im Ausland verbracht. Unsere Reise begann in Indonesien, total naiv und ohne Landes- und Sprachkenntnisse, mein Mann hatte für seine Promotion einen Forschungsauftrag angenommen und ich war aus Liebe gefolgt. Der Anfang war also ziemlich holprig, aber es wurde […]

Willkommen bei meinen Erlebnissen und Herausforderungen in Namibia“