ESCAPE OUT OF THE GOLDEN CAGE

Hallo ihr Lieben. Es wird Zeit für einen neuen Bericht Seit 4 Wochen sitzen wir nun in Rundu, dank der Corona Zahlen können wir „nur“ den Blick von unserer Terrasse über die Plains und den schrumpfenden Fluss genießen. Ich brauch Tapetenwechsel.

Die ganze Woche wurde fleißig an unserem Außenanstrich gearbeitet. ICH BIN KEIN Fachmann, aber ich würde sagen etwas umständlich, aber egal, das Ergebnis zählt und das sieht soweit ok aus.

Am Donnerstagabend wurde meine christliche Seele – oder mein Helfersyndrom ziemlich strapaziert. Einer der Arbeiter kam zum Feierabend zu mir und erklärte mir, dass er nicht wisse wo er heute Nacht schlafen soll, da sein Freund /Kollege weg gefahren sei und den Schlüssel des gemeinsamen Zimmers mitgenommen hätte. Ich erlaubte ihm unter dem Vorbehalt, dass Wolfgang zustimmt auf der Matratze in der Garage zu schlafen. NUR EINE NACHT!

Am nächsten Morgen verschwand er erst mal unter einem Vorwand. Die anderen Jungs vom Malerteam und meine Hausfee und der Gärtner kamen und als sie hörten was vorgefallen war schimpfen sie alle gehörig mit mir, da der Typ neu im Team war und schon am Vortag unter ihnen Stress gemacht hatte.

Also berichtete ich ihrem Chef den Vorfall, der mir ebenfalls erklärte, dass ich zwar in guter Absicht, aber gefährlich gehandelt hätte. Nach einigen Diskussionen, die wohl schon eine Vorgeschichte hatten würde der junge Mann ausbezahlt und entlassen.

Am Freitag Nachmittag übergaben wir Haus und Hof gut verschlossen an John unseren Gärtner, um ein entspanntes Wochenende im Nationalpark zu verbringen.

Menschenkontakt ist dank der hohen Infektionen im Moment ja eher nicht angebracht. Ich hatte in unserer (mittlerweile) Lieblingslodge den Bungalow ganz am Ende gebucht, und bei den Game drives ist man ja auch allein im Auto.

Alles lief gemütlich und bestens bis zum Samstag Nachmittag. Plötzlich ein Anruf von John, exakt dieser junge Mann versucht in unser Grundstück einzudringen. Hektisch versuchten wir unsere Securityfirma zu erreichen, was natürlich erst nach mehreren Versuchen gelang. Dabei hatten wir gerade so nett eine Elefantenmama mit ihrem Baby gerade genau vor unserer Nase.

Der Spaß an der Safari war vorbei, der junge Mann geschnappt und zur Polizei gebracht. Schade, auch wenn wir auf dem Rückweg noch ein paar Ele’s getroffen haben, die Freunde war getrübt.

Trotz allem war der Abend noch ganz nett, auch wenn die Ereignisse des Nachmittags noch nach klangen.

Trotz allem noch ein paar Bilder von der schönen Seite des Tages.

Morgen früh geht es wohl zurück in den Alltag und hoffentlich ist /wird das Problem ohne größeren Schaden gelöst. So schnell gibt’s wohl keine Hilfe mehr von meiner Seite.

Das Stehauf mädchen ist zurück

Guten Morgen ihr Lieben.

An der Corona Situation hat sich nichts geändert, im Gegenteil die Bewegungsfreiheit wurde noch mehr eingeschränkt.

Aber meine gute Laune und mein Optimismus ist zurück.

Eigentlich haben wir hier schon ganz schön viel geschafft. Das Haus ist innen mittlerweile richtig schön geworden. Und unsere liebe Putzfee hält es auch ordentlich sauber. 😁

Und im Garten haben wir nach anfänglichen Rückschlägen auch richtige Fortschritte gemacht. Die Wüste grünt und fängt zu blühen an.

Auch in meinem Gemüsegarten sprießt es ordentlich und die Salatversorgung ist gesichert.

Heute kamen nach langem Warten auch endlich die Handwerker für die Außenfassade. Das gibt zwar wieder etwas Lärm und Dreck, aber dann ist es schön.

Dann können wir endlich das Schattensegel über unsere Terrasse spannen und den Blick über die Plains und den Fluss auf unserer Terrasse bei einem kühlen Drink genießen.

Und uns abends mit einem netten Feuer die Moskitos von Leib halten. 😜

Frust

Hallo ihr Lieben.

Heute ist ein nicht so toller Tag. Nicht dass es uns schlecht ginge, aber die immer noch ansteigenden Coronazahlen und die Nachrichten über die fehlenden Behandlungsmöglichkeiten, gepaart mit den mangelnden Sozialkontakten gehen etwas auf das Gemüt. Ich vermisse meine Kinder und die Freunde in Deutschland. Etwas neidisch sehe ich wie sich meine Kaffeerunde verabredet und ein Stündchen mit ihnen würde mir jetzt sicher auch gut tun.

Zum Glück ist es schon wieder etwas wärmer geworden und man kann wieder draußen sitzen und den Blick auf den immer dünner werdenden Fluß im Sonnenuntergang genießen.

Auch die sprießende Pracht in meinem Gemüsegärtchen hebt meine Laune immer wieder wenn ich dran vorbei komme. Inzwischen gibt es jeden Tag frischen Salat und die ersten Radieschen habe ich auch schon geerntet. Auch Spinat wird es die Tage dann auch eigenen geben. Die Küchenkräuter in den Pflanzsäcken kommen so langsam. Diese wurden durch die kalten Nächte etwas ausgebremst. Bohnen, Gurken und Kürbisse kommen jetzt im 2.Anlauf.

Also so schlecht ist es doch gar nicht. Vielleicht sollten wir mal wieder ein Wochenende in den Busch fahren, dann sind die trüben Gedanken bald wieder weggeblasen.

Wieder im Alltag angekommen.

Jetzt wird es wirklich Zeit, mal wieder zu berichten wie es uns hier so geht.

Seit fast einer Woche sind wir wieder allein, und unser Besuch wieder sicher im warmen Deutschland.

Es ist Winter in Namibia. Das heißt, morgens ist es ordentlich frisch, manchmal nur 3°C und das ohne Heizung im Haus. Da braucht es wie auf der Ostalb einen Kittel mehr.

Zum Glück wärmt uns die Sonne während des Tages und wenn Türen und Fenster geöffnet sind wird es auch warm im Haus.

Leider hat sich durch die Kälte auch die Covid 19 Situation verschlechtert. Die Fallzahlen die bis jetzt immer im einstelligen Bereich in Rundu waren sind bis in den 3-stelligen Bereich gestiegen.

Regelmäßig werde ich ins Projektbüro gerufen um Schnelltests zu machen und fast immer finde ich einen positiven, den wir dann sofort in die Klinik zum PCR Test weiterschicken. So versuchen wir die große Ausbreitung mit zu verhindern.

Ich bin glücklich, dass ich am Montag auch endlich beim 5. Anlauf meine erste Impfung erhalten habe. So, dass die Gefahr einer Infektion wieder ein bisschen minimiert ist. Ansonsten begeben wir uns nur zu den notwendigen Besorgungen unter die Leute mit allen Vorsichtsmaßnahmen.

Im Augenblick bin ich gerade damit beschäftigt meinen Garten von einer Sandwüste in eine grüne Oase zu verwandeln. Was nach anfänglichen Schwierigkeiten auch so langsam gelingt. Das Gras sprießt durch gute Pflege und im Garten können wir schon den ersten Salat ernten. Von unserer Fahrt nach Windhoek haben wir noch ein paar blühende Pflanzen mitgebracht und die umgesetzten Aloe Pflanzen treiben auch alle Blüten. Es wird also.

Leider hatten wir nach unserer Rückkehr von Windhoek im Garten einen Wasserrohrbruch, so dass ein Teil der bereits angepflanzten Fläche wieder aufgegraben werden musste. Zum Glück hat unser Gärtner gleich Ersatz besorgt und neu angepflanzt so, dass es kaum auffällt.

Marlu und ich drehen wieder jeden Morgen unsere Runde in den Plains, meist werden wir von Lulu aus der Tambuti Lodge schon empfangen und begleitet. Das tägliche Bad im Fluß lässt sich mein Hund auch trotz Kälte nicht nehmen und stürzt sich immer begeistert in die Fluten.

Der Höhepunkt einer Reise

Jetzt sind ja schon ein paar Tage vergangen seid meinem letzten Post. Die letzte Woche ist auch eher gemütlich dahin geplätschert. Nach einem kurzen Aufenthalt auf einer Farm kamen wir in Rundu an. Die Tage nutzten wir, um Rundu und Umgebung zu erkunden und abends ausgiebig den Sonnenuntergang zu genießen.

Bevor es übermorgen wieder zurück geht nach Windhoek haben wir einen Abstecher in den Caprivi Zipfel nach Divundu gemacht. Der Kavango macht hier eine Kehre und neigt sich Botswana zu.

Hier beginnt die Bwabwata Conservation Aerea mit mehreren kleinen aber feinen Nationalparks. Auf unseren Pirschfahrten kam  uns einiges vor die Linse. Auch wenn es nicht alle Big Five waren, so war es doch eine ganze Menge. So, dass wir den Urlaub mit einem zufriedenen Gefühl abschließen können und noch Luft für ein nächstes Mal bleibt.

Cheetah Conservation

Früh morgens machte ich mich auf die Pirsch. Denn den Sonnenaufgang über dem Waterberg wollte ich natürlich auf keinen Fall verpassen.

Zu meinem Vergnügen spielte ein Paar Schakale in der Nähe. Zu meinem Leidwesen waren sie ziemlich flott unterwegs oder ich einfach noch zu langsam um ein scharfes Bild zu machen. Auch ein Hornbill saß  ganz frech auf dem Weg..

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Cheetah Station. Ein Fahrer holte uns ab und fuhr mit uns in eine der Cheetah Anlagen. Es gibt insgesamt 7 verschiedene Areale in denen die Cheetahs je nach Geschlecht und Bedürfnissen gehalten werden. Wir sahen insgesamt 5 dort gehaltene Tiere.

Anschließend statteten wir dem dortigen Museum einen Besuch ab, da uns mit Hintergrund Informationen versorgte, dann bekamen wir noch ein paar Hintergrund Informationen über die Genetischen Forschungen auf der Station.

Anschließend gab’s Lunch mit eigenem Ziegenkäse und selbstgebackenen Brot, bevor wir das Vergnügen hatten der täglichen Cheetah Fütterung beizuwohnen.

Ganz schön eindrucksvoll wie diese Kätzchen sich über die Fleischportionen hermachen und schnurren wie Stubentiger.

Den Nachmittag verbrachten wir mit Vogelbeobachtungen.

Am späten Nachmittag machten wir noch einen Ausflug in die Umgebung und wurden mit allerhand Tiersichtungen belohnt.

Löffelhunde, Steinböckchen, Oryx, Elands, Harder beast, und diverse Vögel, vor allem blockierten immer wieder Perlhühner unseren Weg. Warum sagt diesen Tieren niemand dass sie fliegen können.

Auch Afrika’s größten fliegenden Vogel die Riesentrappe (Kori Bustard) haben wir mehrmals gesichtet.

Mit dem Sonnenuntergang zeigten sich die Strauße und die Giraffen gaben ein tolles Bild abgegeben in der Dämmerung. Auch von den nachtaktiven Tieren haben sich einige gezeigt. Wildkatze, die Elefantenspitzmaus, auch die Löffelhunde und die Schakale waren auch noch aktiv. Glücklich aber etwas durchgefroren erschienen wir zum Abendessen. Es war wie gewohnt sehr schmackhaft und wir beschlossen mit einer Flasche Rotwein den Abend.

Morgen geht es weiter zum nächsten Ziel.

FREMDENFÜHRER

Wie verliebt man sich am besten in sein Gastland? – Indem man versucht anderen die unendlichen Schönheiten nahe zu bringen. Und Schönheiten gibt es hier ja viele.

Ich hatte mich ja schon 2016 in dieses vielfältige Land verliebt, darum bin ich unendlich dankbar nun die Chance zu haben dieses vielfältige Land weiter und intensiver zu erforschen.

Am Sonntag Früh fuhr ich bei ziemlich frischen Temperaturen dem Sonnenaufgang Richtung Flughafen entgegen. Dann wartete ich ungeduldig darauf, dass meine Freundin unter all den gesichtslosen Maskenträgern auftaucht. Interessant, wie man die Leute nach Körperstatur, möglicher Kleiderwahl und Koffer scannt.

Endlich tauchte jemand an der letzten Röntgenkontrolle auf der aussah wie meine Freundin, und was war das???? Kam doch da die Dame vom Zoll und nahm sie mit! Oh jeh, war sie das wirklich, was hat der Zoll zu beanstanden? Die Salatsamen oder die Kräuter? Oder die Covid Schnelltests? Vielleicht war sie es ja gar nicht und kommt gleich um die Ecke.

Nichts, nur junge Leute mit quengligen, übermüdeten Kindern.

Plötzlich schießt jemand raus, ohne Gepäck direkt zum Geldwechselschalter, lüftet kurz die Maske und dreht sich wieder um. Da kommt auch schon die Dame vom Zoll. Jetzt hält mich natürlich keine Absperrung mehr und auch die Dame vom Wachdienst drückt 3 Augen zu. Es ist tatsächlich so, dass die Covid Tests für unserer Projekt erstmal verzollt werden müssen und dafür brauchen wir Bargeld, da die Swipemashine natürlich außer Betrieb ist. Also schnell zum Kartenautomat, der spuckt leider nur die Hälfte der Summe aus, den Rest finanzieren wir aus der Urlaubskasse.

Als dieserer Anfangsschreck überwunden war haben wir uns frohgelaunt in unser erstes Urlaubsdomizil begeben. Die River Crossing Lodge. Schön gelegen auf einem Hügel mit Blick auf Windhoek in der Ferne.

Erstmal gönnten wir uns ein leckeres Frühstück und danach erkundeten wir die nähere Umgebung und entdeckten allerhand interessantes Getier und Pflanzen.

Am Nachmittag gönnten wir uns noch nach einer abenteuerlichen Abfahrt ins Tal einen Ausritt durch die Hügel der Umgebung. Leider ist uns außer den Erdhörnchen (Mongos) auf der Farm kein weiteres nennenswertes Tier begegnet. Schade hatten wir doch um die Mittagszeit von oben ein Oryx erspäht.

Nach einem excellenten Abendessen hat uns dann aber bald die Müdigkeit übermannt. Und so ging ein ereignisreiche Tag zuende.

Am anderen Morgen machten wir uns nach einem tollen Frühstück wohlgelaunt auf den Weg zu unserem nächsten Ziel. Der Holzmarkt in Okahanja. Unterwegs stockten wir unsere Vorräte noch mit etwas Obst auf. Schnell hatten wir unser nächstes Ziel erreicht, aber auch genauso schnell wieder verlassen. Die Händler dort sind fast über uns hergefallen, offenbar waren schon lange keine Kunden mehr gekommen. Ich habe mit stoischer Ruhe die Sachen ausgesucht, die noch auf meiner To-Do Liste standen und dann haben wir uns schleunigst vom Acker gemacht. Ob ich da jeh wieder anhalten werde??

Nächstes Ziel: Ojiwarongo. Dort habe ich bei der Hinfahrt einen riesigen Eurospar Supermarkt entdeckt, den wir unbedingt erkunden mussten, denn das Angebot in Rundu ist schon ein bisschen dünn und in Windhoek muss man immer einen Umweg durch die Stadt machen. Wir fanden dort ei wahres Schlaraffenland (verglichen mit Rundu) und haben gleich ein ganz kleines Bisschen eingekauft. 😁

Von dort ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel des Tages, das Cheetah Conservation Center. Eine Station in der verwaiste, kranke und fehlgehaltene Geparden gehalten, erforscht und unter Umständen auch wieder ausgewildert werden.

Auf dem Weg abseits der Hauptstraße begrüßten uns schon einige Wildtiere entlang der Straße.

Den Abend ließen wir am Wasserloch mit einem Glas Wein und einem saftigen Buschsteak ausklingen. Ein Schakal streifte durch die Büsche und hatte keine Lust auf Fotoshooting. Dafür war der Sonnenuntergang wieder gewohnt schön. Und der fast volle Mond erleuchtete die Abendlandschaft.

AUF NACH Windhoek – erster Gast

Ich fühle mich heute wie ein Kind an Heilig Abend, kurz vor der Bescherung.

War heute Morgen schon früh wach um mich auf die lange Fahrt nach Windhoek zu machen – 720km –

Mein lieber Ehemann war zu besorgt, dass ich das nicht alleine schaffe, dass er mir einen Fahrer organisiert hat.

Nun bei den einschläfernden langen geraden Straßen keine schlechte Idee.

Leider hatte der Fahrer etwas Schwierigkeiten mit meinem Timetable, beziehungsweise mit der Beschreibung zu unserem Haus so dass er 45Min später als ausgemacht mit ein paar aufgeregten Telefonaten endlich ankam. Wer mich kennt, weiß was ich von Pünktlichkeit halte und kann sich vorstellen wie sauer ich war. Ich war sehr kurz davor einfach selber zu fahren.

Zum Glück nicht, denn als der erste Zorn verbraucht war hat sich mein Fahrer immer mehr zu einem angenehmen Begleiter entwickelt und hat mich sicher nach Windhoek gebracht. Dort haben wir und getrennt, er hat seine Familie besucht und ich mich zur ersten Lodge begeben mit der ich meine Besucherin begrüßen möchte.

Was für ein traumhafter Ort um in einem Land anzukommen. Außerhalb von Windhoek, auf einem Hügel mit Blick auf die Hauptstadt in der Ferne, umgeben von Hügeln.

VORFREUDE

Endlich ist IN unserem Häuschen alles fast perfekt. Renoviert und bis auf Kleinigkeiten alles eingerichtet. Auch die Terrasse mit Blick auf den berühmten und bezaubernden Sonnenuntergang am Kavango ist fertig und mittlerweile ist es unser allabendliches Ritual den Sundowner dort zu genießen und den Tag mit diesem Schauspiel und der unendlichen Ruhe zu beschließen. Außer ein paar Grillen und in der Ferne ein paar Hunde ist hier nichts mehr zu hören.

Da unsere Renovierung innen die volle Achtung unseres Vermieters gefunden hat, bekommen wir jetzt noch einen kompletten Außenanstrich. Da kann man nicht meckern und wir freuen uns darüber genauso wie die Handwerker die um jeden Auftrag froh sind.

Aber noch mehr freue ich mich auf das vor mir liegende Wochenende.

Am Samstag Morgen mache ich mich auf die lange Fahrt ins 720 km entfernte Windhoek um am Sonntag Früh eine liebe Freundin am Flughafen abzuholen. Leider gibt es immer noch keine Flüge nach Rundu, seit Namibian Air dicht gemacht hat.

Dafür tuckern wir dann gemütlich in mehreren Etappen langsam gen Norden und nehmen auf dem Weg Sehenswürdigkeiten mit die das Land ja in Fülle zu bieten hat. Es gibt also wohl einiges zu berichten in der kommenden Woche. Bei unserer Ankunft erstrahlt das Haus dann hoffentlich schon in neuem Glanz.

Auch im Garten tut sich mittlerweile einiges. Der Gemüsegarten sprießt und vom Pflücksalat können wir bald ernten.

Auch unsere Wüste vor dem Haus wandelt sich ganz langsam in eine grüne Graslandschaft. Noch ziemlich spärlich, aber immerhin. Leider mussten wir die große Fläche jetzt zum 3. Mal bepflanzen, weil die gärtnerischen Fähigkeiten unseres Moses doch noch ziemlich schwach ausgeprägt sind. Mit Hilfe von meiner Hausperle Salomé bekommen wir das in den Griff, sie hat auch jetzt den offiziellen Auftrag mich täglich daran zu erinnern:“ Be patient! “ Was ja bekanntermaßen nicht zu meinen Stärken gehört. Aber gemeinsam und mit Humor schaffen wir das. Sorgt Mr. „Don’t worry, no Problem, (Hakuna matata) doch immerhin dafür, dass wir was zu lachen haben.

Alles in Allem also in Ordnung und die Stimmung gut.

Es wird Winter im südlichen Afrika

Guten Morgen Welt.

Gestern Abend verabschiedete sich der Tag wieder mit seinem faszinierenden Farbspiel. Egal wie oft ich das schon gesehen habe, es berührt mich immer wieder neu, und es ist jedesmal wieder anders.

Als ich heute morgen die Tür öffnete schlug mir eine eiskalte Wand entgegen. Bisher genügte ein dünnes Jäckchen für unseren Morgenspaziergang und ich amüsierte mich heimlich über Wollmützen und Winter jacken bei den Passanten die mir allmorgendlich entgegen kommen auf ihrem Weg zur Arbeit. Aber heute bin ich auch zurück um mich mit langer Hose und Vliesweste gegen die Kälte zu wappnen, wohlwissend dass man in Deutschland darüber wohl eher lacht. Denn soooo kalt ist es dann auch wieder nicht und bis heute nachmittag sind wir dann wieder im Wohlfühlbereich bei knapp 30°C