Ein Jahr neigt sich dem Ende

Auch 2021 hatte uns Corona fest im Griff, was es für uns in der neuen Umgebung manchmal etwas einsam gemacht hat, denn neue Kontakte waren nicht so einfach bei sozialer Distanzierung.

Nichts desto Trotz haben wir ein Plätzchen in Divundu in der Nunda Lodge gefunden an dem wir immer wieder mit viel Wärme und Herzlichkeit willkommen geheißen waren.

Hier in Rundu waren es Gert und Alana die uns mit ihrer Begeisterung für ihr Heimatland und praktischen Tipps schöne Stunden bereitet haben.

Ihnen sei dafür ganz herzlich gedankt.

Doch nichts geht über die eigene Familie. Zum Jahresende gibt es die Réunion und wir haben 2 gemeinsame Wochen vor uns. Ich bin sooo froh und glücklich, dass das trotz aller Corona Widrigkeiten doch geklappt hat.

Gemeinsam werden wir in den nächsten 2 Wochen den Caprivi Streifen (Zambezi-region) erkunden.

Den Auftakt machen wir mit der Cheetah Conservation, einem Projekt zur Rettung der Geparden die vom Aussterben bedroht sind.

Der Tag startete mit einem traumhaften Sonnenaufgang und einem tollen Frühstück und danach einem Besuch bei den Cheetahs (Geparden)

Nach einem entspannten Nachmittag ging es dann noch zu den „wilden Tieren“ mit einem tollen Sonnenuntergang am Waterberg.

Der berühmte Sundowner an der Bushbar darf natürlich nicht fehlen.

Von dort ging es an Sylvester weiter nach Rundu. Mit einem gemütlichen Brai beendeten wir das Jahr.

WIR WÜNSCHEN ALLEN FÜR DAS NEUE JAHR ALLES GUTE, GLÜCK, FREUDE UND GESUNDHEIT

Danke

an alle die uns Weihnachtsgrüße gesandt haben, wir hatten wundervolle ruhige Tage. Den Nachmittag verbrachten wir mit Kaffee und Plätzchen und einem traumhaften Blick auf den Fluss in trauter Zweisamkeit.

Der Heilige Abend wurde eingeleuchtet mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang

Gefolgt von einem leckeren Dinner in einer netten Runde.

Den Weihnachtstag verbrachten wir bei unseren 4beinigen Freunden, im herrlich frisch ergrünten Nationalpark, die uns ihren Nachwuchs vorstellten.

Auch dieser Abend bescherte uns wieder, nach einem Regenguss, einen besonderen Sonnenuntergang mit einem tollen weihnachtlichen Froschkonzert.

Jetzt noch 3x schlafen bis die Kinder kommen.,

Fröhliches Weihnachtsfest

Bevor wir uns in die Weihnachtsfeiertage in den Bush zu Elefant und Co. schlagen und uns auf die Ankunft unserer Kinder freuen, denn es hat doch noch alles geklappt, möchte ich allen die uns in diesem Jahr begleitet haben ein schönes besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Für das Neue Jahr wünsche ich Euch alles Gute. Mögen alle eure Vorhaben gesegnet sein und auch, wenn sie im ersten Moment vielleicht nicht unbedingt so geplant waren, doch am Ende sich als gut herausstellen.

In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr.

ES GRÜNT SO GRÜN

Jetzt ist es nur noch eine Woche bis Weihnachten, in Deutschland hoffen viele Menschen auf weiße Weihnachten.

Hier freuen wir uns über die neu ergrünte Landschaft auch wenn es noch nicht allzu viel Regen gab. Aber immerhin ein bisschen und die mörderischen Temperaturen sind wieder im Bereich des Erträglichen.

In Sambia nannten die Leute das liebevoll Emeralt (Smaragd) Season.

Unser Kavangotal ist grün und der Fluss steigt langsam, in Angola hat es schon sehr viel mehr geregnet und von dem Wasser nährt sich der Fluss.

Aber da komm ich auf einen Kommentar von meinem Letzten Post zurück in dem ich mich gefragt habe welches Sinnbild hier wohl zu Weihnachten passen könnte.

Ein Vorschlag war das Wasser des Lebens. In der Tat ist der Beginn der Regenzeit hier auch der Beginn von neuem Leben in der Natur, so wie die Geburt Christi für die Menschheit Leben bedeutet.

Jetzt wünsche ich Euch allen einen schönen 4.Advent und bleibt gesund.

GEDANKENSPIELE

Heute mal etwas ganz anderes.

Schon viele Weihnachten und Wintersonnwenden habe ich jenseits des Äquator auf der südlichen Erdhalbkugel verbracht. Wir sind unseren deutschen Traditionen gefolgt und Winter Wetter haben wir manchmal einfach künstlich erzeugt mit Air condition und Schneeflöckchen an den Fenstern.

Heute ging mir so durch den Kopf, wie sehr doch alles auf unsere nördliche Kultur ausgerichtet ist. Der Weihnachtsmann wohnt selbstverständlich am Nordpol, das Christkind ist das Licht in der dunklen Nacht, die Wintersonnwende ist die Wiederkehr des Lichtes, die Natur ruht…….

Jetzt wohnen wir schon fast ein 3/4 Jahr am südlichen Wendekreis, die Sonne ist mit enormer Kraft (40°C) gerade so über uns hinweg und in 2 Wochen dreht sie um und brennt noch einmal über uns hinweg.

Die Regenzeit fängt gerade an. Überall bestellen die Bauern das Feld und gleichzeitig ernten wir Mangos. Das ist wie Frühling und Herbst mitten im Hochsommer.

Ich habe oft zu den Vollmonden und den Sonnwenden Meditationen gemacht in Deutschland. Unsere Energien hängen ja auch mit den Energien der Natur zusammen.

Jetzt ist das alles plötzlich ganz anders, aber auch nicht einfach spiegelverkehrt.

Ist die Geburt Jesus wirklich das Licht in der dunklen Nacht? Hier ist keine dunkle Nacht? Wir steuern auf den längsten Tag zu. Es ist eine Wende. Es ist ein Anfang – wie das Maiskorn und das Hirsekorn das jetzt in den Boden kommt. Es ist ein Geschenk der Natur wie die süßen Mangos die vom Baum fallen. Vielleicht schafft es eine Fruchtbarkeit wie der Regen auf den wir solange gewartet haben und immer noch herbeisehnen.

Gerne freue ich mich über Antworten und Gedanken von Euch, einmal die ganze Geschichte aus einer ganz anderen Warte zu betrachten.

Und all überall auf Erden soll es bald wieder Weihnachten werden

Guten Morgen Welt.

Heute hat mich doch tatsächlich der Geist der Weihnacht gefangen.

Bei Außentemperaturen über 30 °C ist es gar nicht so einfach in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Wir waren letzte Woche in Windhoek. Dort gab es natürlich auch weihnachtliche Leckereien und wir haben uns für’s Fest eingedeckt. Ja, kaum zu glauben, aber heute Morgen gab es Stollen zum Frühstück.

Ja da musste ich doch meine Weihnachts-deco-kiste auspacken und ein bißchen zaubern. Ist ja schließlich Nikolaus heute.

Ein paar Engelchen und Wichtel hatte er auch im Gepäck.

Mit ein paar Schneeflöckchen aus Gips und der Air condition wird es gleich weihnachtlich frisch. Auch das Wetter spielt heute mit. Endlich haben uns die Wolken gefunden und es regnet ab und zu.

Sogar die Sandbänke am Fluss verschwinden so langsam wieder im Wasser. Ich bin gespannt wie der aussieht wenn die ganzen Plains in denen wir jetzt spazieren gehen unter Wasser stehen.

Für heute wünsche ich Euch einen schönen Nikolaustag und prall gefüllte Stiefel.

Passt auf Euch auf und bleibt gesund.

TRAURIG – ZU TIEFST 😢

Eigentlich sollten wir uns ja über den Regen freuen, aber ob der neuen Corona Entwicklung ist unser Herz schwer und traurig.

Wir hatten uns sooo sehr auf den Besuch unserer Kinder nach den Weihnachtsfeiertagen gefreut. Wir haben eine schöne Tour für den Norden Namibias gebucht. Alles war so schön geplant und vorbereitet.

Da trifft uns am Freitag Morgen die Nachricht von der neuen Virusvariante in Südafrika wie der Hammer.

Noch bleibt die leise Hoffnung, dass wir ja vielleicht verschont bleiben.

Am Samstag Morgen dann die traurige Gewissheit, auch Namibia steht unter dem Bann. Aus der schöne Traum? Noch sind es 4 Wochen. Ich will die Hoffnung noch nicht begraben, die stirbt ja bekanntlich zuletzt. Vielleicht stellt sich ja das Ganze als gar nicht so gefährlich heraus und Flüge werden wieder zugelassen.

Aber wenn nicht, was heißt das dann für uns hier? Wir sind zwar geimpft, aber was ist die jetzt noch wert. Schwere Zeiten für die Welt. Ich hoffe es kostet nicht zu viele Opfer.

Trotz allem allen einen schönen ersten Advent.

Wildlife im Garten

Guten Morgen Welt. Dieser Beitrag ist ganz besonders meinem Nachbarn Kurt gewidmet.

Wieder einmal hatten wir ein nettes Erlebnis zum Frühstück.

Seit einiger Zeit beobachten wir einen kleinen Lanner Falken, der immer wieder an unsere, Wassertöpfe kommt.

Heute Morgen wurde uns auch klar warum – nicht nur wegen der Hitze, nein die Dame hat ein Nest in unserem alten Mongongonussbaum. Und ich durfte die Flugversuche und die Fütterung ihres Sprösslings beobachten.

Super Wochenende im Bush

Und wieder einmal verbringen wir ein Wochenende im Nationalpark Babwata.

Aber so viel Glück und tolle Tierbegegnungen sind echt selten.

Am Morgen überraschen wir eine riesige Gruppe Elefanten beim Bad im kaum noch vorhandenen Fluss. Das war schon das erste Highlight des Tages. Neben einigen Impalas, Zebras und Kudus, gab’s zum Abschluss der Morgenrunde noch ein paar Giraffen.

Nach einem Mittagsschläfchen um die Mittagshitze zu überbrücken, ging es am Nachmittag auf die andere Seite des Okavango. Hatten wir doch gehört dass dort in letzter Zeit ab und an mal Löwen gesichtet wurden. Aber unsere Hoffnungen wurden mehr als übertroffen. Gleich zu Beginn trafen wir auf ein Safari-Auto einer benachbarten Lodge. Der Fahrer war so freundlich uns auf den Leoparden aufmerksam zu machen, den wir sicher alleine total übersehen hätten.

Und kurz darauf liegen doch tatsächlich ein paar junge Löwen einfach so an einem Wasserloch (Reste vom Fluss) herum.

Etwas entfernt davon grast friedlich eine Büffelherde.

Aber die Idylle täuscht. Als wir weiter fahren finden wir den Rest des Löwenrudels, die hatte sich wohl 2 Büffel gerissen.

Auf unserer Weiterfahrt kreuzt 2mal eine Leoparden- Schildkröte unseren Weg. Auch eine Begegnung die nicht alltäglich ist.

Und dann liegt da fast am Wegrand eine Löwin mit ihren 3 Jungen.

Nach soviel Glück fährt man zufrieden nach Hause. Die Äffchen winken zum Abschied.