Das südliche Erongogebirge

Heute weckte uns wieder dicker Nebel. Es war bitter kalt. Eigentlich hatten wir geplant eine Fahrt mit Wanderung zu den Felszeichnungen zu unternehmen. Davon nahmen wir, nach reichlicher Überlegung, Abstand, zumal der Nebel eher dichter als lichter wurde.

Dafür machten wir nach dem Frühstück einen 1 sündigen „Spaziergang“ mit Klettertour hinter der Lodge. Nach so viel sitzen und fahren tut ein bisschen Bewegung ganz gut.

Auch auf diesem Weg waren ein paar wenige Felszeichnungen zu sehen.

Dann machten wir uns auf den Weg nach Omaruru, die Stadt/das Dorf ist bekannt für seine Künstler.

Die Strecke scheint recht gefährlich zu sein, passierten wir doch einige besondere Warnschilder. – Leider nichts gesehen.

In Omaruru besuchten einen netten älteren deutschen Herrn, der dort aus Wurzeln und Altholz tolle ungewöhnliche Tiere und Figuren macht und in seinem Shop wohl auch Artikel von anderen Künstlern der Umgebung verkauft. Es gab viele schöne Sachen aber unser Packvolumen ist leider begrenzt.

Von dort ging es um das Erongo Gebirge herum Richtung Swakopmund um von unten wieder in die Berge hinein zu fahren.

Ziel war die Gästefarm Ameib, auf deren Consevensy die Philip’s Höhle liegt.

Auch eine Pippipause kann kleine Schätze im sonst goldgelben trockenen Grassland zutage bringen.

Kurz nach 14 h waren wir auf der Ameib Gästefarm und nachdem die Zimmer noch nicht fertig waren, sind wir gleich Richtung Höhle aufgebrochen. Es hieß 1 Stunde zu Fuß einfache Strecke. Na das schaffen wir doch lässig. 😂

Erst ging es ganz moderat über ein paar Felsblöcke den Berg hinauf. Von dort ging es dann ins nächste Tal wieder über große Felsbrocken hinunter.

Den ersten Wall haben wir überwunden

Wir durquerten das Tal, das trotz weichem Sand relativ einfach war. Aber dann! Es ging über große Felsblöcke steil nach oben. Irgendwann kamen wir an den Punkt wo wir uns die Frage stellten ob es das ganze wert ist.

Der Ausblick war fantastisch

So ganz am Tiefpunkt packte mich dann der Ehrgeiz und ich sagte mir, jetzt sind wir soweit gekommen jetzt geben wir nicht auf. Wir schaffen das!

Belohnt wurden wir mit Wandzeichnungen.

Eine andere Attraktion hier ist der Elefant head.

Am späten Nachmittag ging es zurück zur Farm.

Wurden wir bisher immer mehr oder weniger freundlich und zuvorkommend umsorgt, ist es hier eher basic. Das Personal spricht nur das aller Notwedigste. Die Zimmer sind sauber und mit dem notwendigsten ausgestattet. Das Essen war gute Hausmannskost, wurde aber bei 8°C im Freien serviert. Wir wollten dann doch lieber auf die Nachspeise verzichten und gönnten uns einen Schnaps aus unserem Gepäck im Bett. Mal sehen ob wir heute Nacht noch auf unsere Schlafsäcke zurück greifen müssen, denn die Decken sind auch ziemlich dünn und die Wetterapp sagt – 2°C.

Morgen gibt es auf dem Weg nach Swakopsmund noch einen Abstecher zur Spitzkoppe und dann freuen wir uns auf Meer, Wale, Robben und Flamingos. Hoffentlich steigen die Temperaturen wieder.

Ein Kommentar zu “Das südliche Erongogebirge

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