Etosha 2

Heute waren wir nicht ganz so früh unterwegs, wir haben uns beim Umpacken etwas vertrödelt. Wir übernachten heute in einer besonderen Lodge in den Bergen, wo nur minimal Gepäck angesagt ist, weil man alles den Berg hochtragen muss.

Bis Okaukuejo, dem Fort im Park blockieren und deshalb die Safari-Auto mit Touristen die noch an jedem Impala und Springbock anhalten und Fotos machen. Wir sind schon etwas verwöhnt und nehmen sie nur noch wohlwollend zur Kenntnis.

Nach Okaukuejo biegen wir Richtung Westen ab und sind sehr schnell allein auf der Strecke. Nach einigen Kilometern kommen wir in eine Straßenbaustelle die ziemlich matschig ist. Wir sind so konzentriert auf die Straße, dass wir das Rhino das da steht total übersehen.

Zum Glück steht am Ende der Baustelle ein freundlicher Herr, der und darauf aufmerksam macht.

Bald darauf wird das Land weit, öde und leer und außer ein paar einzelnen Springböcken ist nichts mehr zu sehen.

Plötzlich entdecke ich am Rand eine handvoll Braunschwänze (Erdhörnchen) die sich gegenseitig das Fell putzen.

Dann wieder kilometerweit öde. Wann kommt endlich der Ghost forest? Sind das die Lose herumstehenden Mopane Bäume?

Ein bisschen gespenstig war es schon, da das Wetter eher etwas trübe war, und alles so leer. Hin und wieder ein einzelner Oryx oder ein Springbock sonst gar nichts.

Plötzlich ändert sich die Landschaft wieder und wir fahren durch Grassland, das sich dann wieder mit Buschland abwechselt. Alles staubtrocken und leer.

Plötzlich eine Gruppe Oryx, ein paar Springböcke.

Wo kommen die denn her? Vor allem wie kommen die durch die Wüste hierher.

Plötzlich ein Wasserloch und hier herrscht reges Treiben.

Jetzt geht es von Wasserloch zu Wasserloch. So alle 10 km.

Dazwischen ein paar Schakale auf der Straße.

Dann ein Wasserloch das war voll besetzt mit Antilopen, Zebras und Giraffen.

Plötzlich taucht eine riesen Elefantenfamielie auf. Die großen schaffen größräumig Platz und alle anderen Tiere ziehen sich zurück.

So hangeln wir uns von Wasserloch zu Wasserloch jedes hat seine Besonderheit.

Die Landschaften wechseln, mal goldgelbes Grassland, dann wieder trockene Buschlandschaft. Die Wasserlöcher werden durch Zebras am Straßenrand angezeigt, die hier Patrouille gehen und nur zögernd die Weiterfahrt freigeben.

Gegen 14h erreichen wir Dolomite. Ein Camp das seinen Namen durch die Felsen erhielt. Die Zeltbungalows sind hoch oben auf einem Bergkamm den mam nur zu Fuß erklimmen kann.

Die Aussicht ist fantastisch und gleich unterhalb ist ein Wasserloch. Morgens waren hier angeblich Löwen, als wir ankamen ein Elefant und Antilopen, am Abend war gar nichts. Mal sehen was der neue Tag bringt.

Am Pool genießen wir den Sonnenuntergang und den Blick über das Land.

Ein großer Schwarm Vögel benutzt den Pool als Wasserloch.

Gute Nacht, mal sehen was der Tag morgen bringt, dann geht es ganz in den Westen an die Epupafälle.

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