Epupa

Heute waren wir wieder mit dem ersten Tageslicht auf und schon vor 8h abfahrbereit. Die Löwen haben nachts des öfteren gebrüllt. Das Wasserloch an der Lodge lag verlassen da.

Wir versuchten unser Glück am nächsten Wasserloch Richtung Gate. Beim reinfahren postet ein Schakal für uns auf der Straße.

Am Wasserloch stand ein Safari-Auto aber es schien im ersten Moment nichts zu sehen zu sein. Doch! Da liegt eine Löwin – da sind noch 2!

Aber die Löwin ist nicht faul und entspannt, sie hat irgendwas im Auge. Spannung liegt in der Luft.

Dazwischen bewegen sich ein paar Schakale leichtfüßig ans Wasser. Auf der anderen Seite streiten sich ein Sektetär und ein Schakal. Ein Springbock läuft gemächlich durch die Szene aber keiner rührt sich. –

Plötzlich duckt sich die Löwin ins spärliche Gras. Was hat sie bloß im Auge? Da kommt von hinten ein Zebra, so langsam nähert sich der Rest der Herde die Löwin wird immer flacher. Die anderen beiden Löwen beobachten die Szene eher gelassen. Die Zebras nähern sich äußerst vorsichtig und zögerlich. Jetzt kommt von der anderen Seite noch eine Zebraherde. Eine Schule Perlhühner trippelt zum Wasser. Die Löwin liegt immer noch flach. Nicht mal die Schwanzspitze bewegt sich mehr. Die Perlhühner trippeln wieder davon, die Zebras kommen zögernd näher. Ein paar Schakale marschieren zum Wasser. Der Sekretär verteidigt immer noch seinen Schatz.

Plötzlich springt die Löwin auf und jagt in die Zebraherde. Offensichtlich zu früh denn alle Zebras spritzen auseinander und entkommen. Verdutzt schaut sie den Zebras nach, die durstig von dannen ziehen. Frustriert schleicht sie zurück zum Wasserloch, löscht ihren Durst und legt sich zu den anderen beiden die ihre Rückkehr begrüßen.

Was für ein Tagesanfang, was kann das noch toppen.

Aber nun wird es Zeit uns auf den Weg zu machen. Noch 30km, dann haben wir den Park einmal von Nordost nach Südwest durchquert. Ein Erlebnis das wir nicht missen möchten.

Jetzt 210km bis Opuwo, da ist die letzte Möglichkeit noch einmal zu Tanken und eine tolle Straße.

Diese Berge werden uns heute begleiten.

Von Opuwo geht es nochmal fast 200 km auf Gravelroad. Auf und ab, ging es durch schier endlose Berge und Täler selten kam mal eine kleine Siedlung die Gegend war steinig und trocken wechselte zwischen grauem und roten Gestein. Mit lichten Baum und Strauchlandschaften. Hin und wieder ein paar Ziegen- oder Rinder-Herden und Kinder. Immer wieder durchqueren trockene tiefe Bachläufe die Straße die uns jedesmal runter bremsten, so dass wir im Schnitt nicht schneller als 50km/h voran kommen. Die Landschaft ist wunderschön bergig.

Nach fast 4 Stunden erreichen wir unser Ziel Epupa und den Kunene. Eine Oase inmitten der Steinwüste. Es ist ziemlich warm hier oben im Norden. Deshalb werden wir den Spaziergang zu den Fällen erst morgens früh machen wenn es kühler ist und jetzt erstmal etwas chillen.

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