Wieder im Alltag angekommen.

Jetzt wird es wirklich Zeit, mal wieder zu berichten wie es uns hier so geht.

Seit fast einer Woche sind wir wieder allein, und unser Besuch wieder sicher im warmen Deutschland.

Es ist Winter in Namibia. Das heißt, morgens ist es ordentlich frisch, manchmal nur 3°C und das ohne Heizung im Haus. Da braucht es wie auf der Ostalb einen Kittel mehr.

Zum Glück wärmt uns die Sonne während des Tages und wenn Türen und Fenster geöffnet sind wird es auch warm im Haus.

Leider hat sich durch die Kälte auch die Covid 19 Situation verschlechtert. Die Fallzahlen die bis jetzt immer im einstelligen Bereich in Rundu waren sind bis in den 3-stelligen Bereich gestiegen.

Regelmäßig werde ich ins Projektbüro gerufen um Schnelltests zu machen und fast immer finde ich einen positiven, den wir dann sofort in die Klinik zum PCR Test weiterschicken. So versuchen wir die große Ausbreitung mit zu verhindern.

Ich bin glücklich, dass ich am Montag auch endlich beim 5. Anlauf meine erste Impfung erhalten habe. So, dass die Gefahr einer Infektion wieder ein bisschen minimiert ist. Ansonsten begeben wir uns nur zu den notwendigen Besorgungen unter die Leute mit allen Vorsichtsmaßnahmen.

Im Augenblick bin ich gerade damit beschäftigt meinen Garten von einer Sandwüste in eine grüne Oase zu verwandeln. Was nach anfänglichen Schwierigkeiten auch so langsam gelingt. Das Gras sprießt durch gute Pflege und im Garten können wir schon den ersten Salat ernten. Von unserer Fahrt nach Windhoek haben wir noch ein paar blühende Pflanzen mitgebracht und die umgesetzten Aloe Pflanzen treiben auch alle Blüten. Es wird also.

Leider hatten wir nach unserer Rückkehr von Windhoek im Garten einen Wasserrohrbruch, so dass ein Teil der bereits angepflanzten Fläche wieder aufgegraben werden musste. Zum Glück hat unser Gärtner gleich Ersatz besorgt und neu angepflanzt so, dass es kaum auffällt.

Marlu und ich drehen wieder jeden Morgen unsere Runde in den Plains, meist werden wir von Lulu aus der Tambuti Lodge schon empfangen und begleitet. Das tägliche Bad im Fluß lässt sich mein Hund auch trotz Kälte nicht nehmen und stürzt sich immer begeistert in die Fluten.

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