Eine Eselei

Heute ist wieder so ein Tag, der erst düster beginnt.

Die Maler wollten um 7h da sein um die Zimmer im Haus zu streichen. Die Zeit sitzt uns ein bisschen im Nacken weil unser Container für Freitag angesagt ist. Also ist Wolfgang schon früh los um ihnen aufzuschließen. Nach über einer Stunde warten kam er wütend zurück um ganz schnell zu frühstücken, denn um 8:30h hatte es das erste Meeting. Ich fuhr dann zum Haus, da war wenigstens einer der Arbeiter. Der wartete vor dem Tor. Wo war Moses unser Gärtner???? Oh so ein Schlamperladen, wo ich doch immer so viel Wert auf Pünktlichkeit lege. Das hat sich in all den Jahren nie abgeschliffen.

Moses hab ich dann auf der anderen Seite des Hauses getroffenen, wo er einem alten Mann mit einem Eselskarren helfen wollte. Das ist ja nett, aber doch nicht jetzt!

Ich hab ihn ans andere Tor zum öffnen geschickt und noch ein bisschen rumgeschimpft wegen der Unpünktlichkeit. Doch dann mußte ich feststellen wenn ich jetzt nicht los gehe bin ich selbst unpünktlich, hatte ich doch um 9h einen Termin beim Baumarkt mit dem Fliesenleger. Das war flott abgehackt. Zurück zum Haus, stand der Eselskarren vor der Tür. Ja was ist das denn?

Seit Tagen war ich vergeblich auf der Suche nach einem Pickup der mir Komposterde für den Garten bringt. Moses hatte am Wochenende die rettende Idee und organisierte diesen netten alten Menschen.

Ich musste in mich hinein lachen. Wie nett ist das denn. Schlagartig war aller Ärger verflogen.

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