Auftakt in Windhoek

Der Sonntag verlief weitgehendst ruhig und gemütlich, mussten wir uns ja auch erstmal von all den aufregenden Geschehnissen der letzten Zeit erholen. Auch auf die Klimaveränderung mussten wir uns erst einstellen, ist es hier ja Sommer im Moment, mit Tagestemperaturen um die 30*C. Zum Glück kühlt es Nachts Dank des Wüstenklimas doch ziemlich ab, so auf cirka 15*C, so dass erholsames Schlafen möglich ist. Außer, es ist Regenzeit und am Abend wird man von einem heftigen Regenguss heimgesucht und man muss fluchtartig das Bett verlassen, weil leider das Dach den Wassermassen nicht stand hält. Ein Eimer war zum Glück schnell zur Hand und der Regenguss war nicht allzu lange.

Am Montag gab es dann erstmal einen Einführungskurs der GIZ über die wichtigsten Infos und Gefahren zum Gastland. Ist es doch immer gut zu wissen worauf man achten sollte, landesübliche Gepflogenheitenzu kennen, und zu Wissen was einen so alles erwarten kann. +

Der Dienstsg verlief auch eher ruhig, mittlerweile waren Marlu und mir die Spazierwege rund ums Guesthouse bestens bekannt und wir erfreuten uns an den Mongus, die überall herumsausten. Auch eine große Schar von Vögeln taten sich an den Samen des Grases gütlich, das durch den Regen hüfthoch stand. Nachmittags noch ein Treffen mit der Frau eines Kollegen, die mich noch mit einigen nützlichen Tipps versorgte. Auch die Grupppe vom Stammtisch war mittlerweile auf uns aufmerksam geworden und gaben mir Rat und Adressen für den Norden mit auf den Weg.

Der Mittwoch war eher öde, Wolfgang musste arbeiten und für mich gab es nichts besonderes zu tun. Am Nachmittag erkundeten wir noch die Schopping Malls und deckten uns für die Fahrt nach Rundu mit Obst, Käse und schönem deutschen Vollkornbrot ein.

Der Donnerstag sollte nochmal ein besonderer Tag werden. Wolfgang  hatte mit seinen Kollegen einen Workshop außerhalb von Windhoek auf einer Anthroposophieschen Gemüsefarm, Marlu und ich konnten mit und ausgiebig das Gelände erkunden. Was für eine himmlischee Ruhe, nur Vogelgezwitscher und Insektengebrumm. Klänge vom Allerfeinsten. Und dieser Duft der von dem Grün aufsteigt, herb-würzig und doch ein bisschen süß. Und wie allerliebst zwischen dem ungewöhnlich üppigen Grün zarte Blüten und fremdartige Insekten sich tummeln. Es gab auch einen kleinen Stausee, den Marlu natürlich gerne für eine kleine Erfrischung benutzte.

Den Nachmittag haben wir dann ganz entspannt im Garten der Farm verbracht. Ja, so lässt es sich nicht schlecht leben. Und morgen werden wir uns dann auf den Weg zu unserem endgültigen Ziel nach Rundu machen. Bin schon ganz gespannt was und da erwartet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: