Willkommen bei meinen Erlebnissen und Herausforderungen in Namibia“

Guten Tag, mein Name ist Anna Barbara Bertenbreiter, mein halbes Leben haben meine Familie und ich im Ausland verbracht.

Unsere Reise begann in Indonesien, total naiv und ohne Landes- und Sprachkenntnisse, mein Mann hatte für seine Promotion einen Forschungsauftrag angenommen und ich war aus Liebe gefolgt. Der Anfang war also ziemlich holprig, aber es wurde immer schöner und spannender. Obwohl ich eigentlich gar nicht bleiben wollte und das erste halbe Jahr nur aus dem Koffer gelebt hatte, ist irgendwann der Funke übergesprungen, ich habe ausgepackt und bin geblieben. Nach Beendigung des Projekts ging es zurück nach Deutschland. Lange hat es uns da nicht gehalten und so folgten im Laufe unserer 40 jährigen Ehe Sierra Leone, Marokko, Ghana, Zambia.

Es hat ein bisschen gedauert bis der Afrikafunke übergesprungen war, aber nach Zambia waren wir endgültig tief mit Afrika verwurzelt und der Abschied von dort fiel uns unendlich schwer, war es uns doch ein echtes Zuhause geworden mit vielen Freunden.

Und plötzlich wird ein Traum Wirklichkeit

Bei einer Urlaubsreise durch Namibia hatten wir uns spontan in dieses doch ganz besondere Land verliebt und es war klar, dass wir wieder kommen wollten denn der ganze Norden hatte bei unserer Reise damals noch gefehlt und der Okavango und sein Delta sind ja schon ein Highlight in Afrika das man gesehen haben muss und das einzigartige Wildlife ist immer sehenswert.

Nachdem wir uns gedanklich schon auf die Rente vorbereitet haben, uns ein Wohnmobil zulegen wollten um auf große Fahrt zu gehen, hat uns Corona erstmal gestoppt und plötzlich bot sich uns die Gelegenheit noch einmal ein Projekt genau in der Region im Norden ganz von vorne aufzubauen. Es waren lange Wochen der inneren Kämpfe ob wir in der jetzigen Zeit und in unserem Alter noch einmal das Wagnis eingehen oder doch lieber ganz bequem in Deutschland sitzen bleiben sollen, am Wochenende Gemüse und Obst in unserem Garten ziehen und zweimal im Jahr auf Fahrt gehen und ab und zu die Kinder zu Besuch kommen, oder uns noch einmal auf eine fremde Kultur einlassen, versuchen etwas zu bewegen, mit Stromausfällen und Wassermangel zurecht kommen und die Wochenenden in den umliegenden Nationalparks mit Elefanten, Giraffen und Co. verbringen. Auch wenn um uns herum alle in den Ruhestand drängen, so alt fühlen wir uns noch nicht , also stand die Entscheidung fest: Wir wagen es noch einmal.

Der Umzug ist auf dem Weg, nach langem Warten ist auch endlich das Visum da, die Koffer sind gepackt und Ende der Woche macht sich mein Mann als Pionier auf den Weg und sucht uns ein neues Nest, während ich hier alle schön abschließe um mich dann auch auf den Weg zu machen.

Der Caprivizipfel – heute Zambesi-Region galt immer als etwas eintönig wir versuchen das in diesem Blogg zu widerlegen und ihr seid herzlich eingeladen unseren Erlebnissen zu folgen.

7 Kommentare zu „Willkommen bei meinen Erlebnissen und Herausforderungen in Namibia“

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