Der Höhepunkt einer Reise

Jetzt sind ja schon ein paar Tage vergangen seid meinem letzten Post. Die letzte Woche ist auch eher gemütlich dahin geplätschert. Nach einem kurzen Aufenthalt auf einer Farm kamen wir in Rundu an. Die Tage nutzten wir, um Rundu und Umgebung zu erkunden und abends ausgiebig den Sonnenuntergang zu genießen.

Bevor es übermorgen wieder zurück geht nach Windhoek haben wir einen Abstecher in den Caprivi Zipfel nach Divundu gemacht. Der Kavango macht hier eine Kehre und neigt sich Botswana zu.

Hier beginnt die Bwabwata Conservation Aerea mit mehreren kleinen aber feinen Nationalparks. Auf unseren Pirschfahrten kam  uns einiges vor die Linse. Auch wenn es nicht alle Big Five waren, so war es doch eine ganze Menge. So, dass wir den Urlaub mit einem zufriedenen Gefühl abschließen können und noch Luft für ein nächstes Mal bleibt.

Cheetah Conservation

Früh morgens machte ich mich auf die Pirsch. Denn den Sonnenaufgang über dem Waterberg wollte ich natürlich auf keinen Fall verpassen.

Zu meinem Vergnügen spielte ein Paar Schakale in der Nähe. Zu meinem Leidwesen waren sie ziemlich flott unterwegs oder ich einfach noch zu langsam um ein scharfes Bild zu machen. Auch ein Hornbill saß  ganz frech auf dem Weg..

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Cheetah Station. Ein Fahrer holte uns ab und fuhr mit uns in eine der Cheetah Anlagen. Es gibt insgesamt 7 verschiedene Areale in denen die Cheetahs je nach Geschlecht und Bedürfnissen gehalten werden. Wir sahen insgesamt 5 dort gehaltene Tiere.

Anschließend statteten wir dem dortigen Museum einen Besuch ab, da uns mit Hintergrund Informationen versorgte, dann bekamen wir noch ein paar Hintergrund Informationen über die Genetischen Forschungen auf der Station.

Anschließend gab’s Lunch mit eigenem Ziegenkäse und selbstgebackenen Brot, bevor wir das Vergnügen hatten der täglichen Cheetah Fütterung beizuwohnen.

Ganz schön eindrucksvoll wie diese Kätzchen sich über die Fleischportionen hermachen und schnurren wie Stubentiger.

Den Nachmittag verbrachten wir mit Vogelbeobachtungen.

Am späten Nachmittag machten wir noch einen Ausflug in die Umgebung und wurden mit allerhand Tiersichtungen belohnt.

Löffelhunde, Steinböckchen, Oryx, Elands, Harder beast, und diverse Vögel, vor allem blockierten immer wieder Perlhühner unseren Weg. Warum sagt diesen Tieren niemand dass sie fliegen können.

Auch Afrika’s größten fliegenden Vogel die Riesentrappe (Kori Bustard) haben wir mehrmals gesichtet.

Mit dem Sonnenuntergang zeigten sich die Strauße und die Giraffen gaben ein tolles Bild abgegeben in der Dämmerung. Auch von den nachtaktiven Tieren haben sich einige gezeigt. Wildkatze, die Elefantenspitzmaus, auch die Löffelhunde und die Schakale waren auch noch aktiv. Glücklich aber etwas durchgefroren erschienen wir zum Abendessen. Es war wie gewohnt sehr schmackhaft und wir beschlossen mit einer Flasche Rotwein den Abend.

Morgen geht es weiter zum nächsten Ziel.

FREMDENFÜHRER

Wie verliebt man sich am besten in sein Gastland? – Indem man versucht anderen die unendlichen Schönheiten nahe zu bringen. Und Schönheiten gibt es hier ja viele.

Ich hatte mich ja schon 2016 in dieses vielfältige Land verliebt, darum bin ich unendlich dankbar nun die Chance zu haben dieses vielfältige Land weiter und intensiver zu erforschen.

Am Sonntag Früh fuhr ich bei ziemlich frischen Temperaturen dem Sonnenaufgang Richtung Flughafen entgegen. Dann wartete ich ungeduldig darauf, dass meine Freundin unter all den gesichtslosen Maskenträgern auftaucht. Interessant, wie man die Leute nach Körperstatur, möglicher Kleiderwahl und Koffer scannt.

Endlich tauchte jemand an der letzten Röntgenkontrolle auf der aussah wie meine Freundin, und was war das???? Kam doch da die Dame vom Zoll und nahm sie mit! Oh jeh, war sie das wirklich, was hat der Zoll zu beanstanden? Die Salatsamen oder die Kräuter? Oder die Covid Schnelltests? Vielleicht war sie es ja gar nicht und kommt gleich um die Ecke.

Nichts, nur junge Leute mit quengligen, übermüdeten Kindern.

Plötzlich schießt jemand raus, ohne Gepäck direkt zum Geldwechselschalter, lüftet kurz die Maske und dreht sich wieder um. Da kommt auch schon die Dame vom Zoll. Jetzt hält mich natürlich keine Absperrung mehr und auch die Dame vom Wachdienst drückt 3 Augen zu. Es ist tatsächlich so, dass die Covid Tests für unserer Projekt erstmal verzollt werden müssen und dafür brauchen wir Bargeld, da die Swipemashine natürlich außer Betrieb ist. Also schnell zum Kartenautomat, der spuckt leider nur die Hälfte der Summe aus, den Rest finanzieren wir aus der Urlaubskasse.

Als dieserer Anfangsschreck überwunden war haben wir uns frohgelaunt in unser erstes Urlaubsdomizil begeben. Die River Crossing Lodge. Schön gelegen auf einem Hügel mit Blick auf Windhoek in der Ferne.

Erstmal gönnten wir uns ein leckeres Frühstück und danach erkundeten wir die nähere Umgebung und entdeckten allerhand interessantes Getier und Pflanzen.

Am Nachmittag gönnten wir uns noch nach einer abenteuerlichen Abfahrt ins Tal einen Ausritt durch die Hügel der Umgebung. Leider ist uns außer den Erdhörnchen (Mongos) auf der Farm kein weiteres nennenswertes Tier begegnet. Schade hatten wir doch um die Mittagszeit von oben ein Oryx erspäht.

Nach einem excellenten Abendessen hat uns dann aber bald die Müdigkeit übermannt. Und so ging ein ereignisreiche Tag zuende.

Am anderen Morgen machten wir uns nach einem tollen Frühstück wohlgelaunt auf den Weg zu unserem nächsten Ziel. Der Holzmarkt in Okahanja. Unterwegs stockten wir unsere Vorräte noch mit etwas Obst auf. Schnell hatten wir unser nächstes Ziel erreicht, aber auch genauso schnell wieder verlassen. Die Händler dort sind fast über uns hergefallen, offenbar waren schon lange keine Kunden mehr gekommen. Ich habe mit stoischer Ruhe die Sachen ausgesucht, die noch auf meiner To-Do Liste standen und dann haben wir uns schleunigst vom Acker gemacht. Ob ich da jeh wieder anhalten werde??

Nächstes Ziel: Ojiwarongo. Dort habe ich bei der Hinfahrt einen riesigen Eurospar Supermarkt entdeckt, den wir unbedingt erkunden mussten, denn das Angebot in Rundu ist schon ein bisschen dünn und in Windhoek muss man immer einen Umweg durch die Stadt machen. Wir fanden dort ei wahres Schlaraffenland (verglichen mit Rundu) und haben gleich ein ganz kleines Bisschen eingekauft. 😁

Von dort ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel des Tages, das Cheetah Conservation Center. Eine Station in der verwaiste, kranke und fehlgehaltene Geparden gehalten, erforscht und unter Umständen auch wieder ausgewildert werden.

Auf dem Weg abseits der Hauptstraße begrüßten uns schon einige Wildtiere entlang der Straße.

Den Abend ließen wir am Wasserloch mit einem Glas Wein und einem saftigen Buschsteak ausklingen. Ein Schakal streifte durch die Büsche und hatte keine Lust auf Fotoshooting. Dafür war der Sonnenuntergang wieder gewohnt schön. Und der fast volle Mond erleuchtete die Abendlandschaft.

AUF NACH Windhoek – erster Gast

Ich fühle mich heute wie ein Kind an Heilig Abend, kurz vor der Bescherung.

War heute Morgen schon früh wach um mich auf die lange Fahrt nach Windhoek zu machen – 720km –

Mein lieber Ehemann war zu besorgt, dass ich das nicht alleine schaffe, dass er mir einen Fahrer organisiert hat.

Nun bei den einschläfernden langen geraden Straßen keine schlechte Idee.

Leider hatte der Fahrer etwas Schwierigkeiten mit meinem Timetable, beziehungsweise mit der Beschreibung zu unserem Haus so dass er 45Min später als ausgemacht mit ein paar aufgeregten Telefonaten endlich ankam. Wer mich kennt, weiß was ich von Pünktlichkeit halte und kann sich vorstellen wie sauer ich war. Ich war sehr kurz davor einfach selber zu fahren.

Zum Glück nicht, denn als der erste Zorn verbraucht war hat sich mein Fahrer immer mehr zu einem angenehmen Begleiter entwickelt und hat mich sicher nach Windhoek gebracht. Dort haben wir und getrennt, er hat seine Familie besucht und ich mich zur ersten Lodge begeben mit der ich meine Besucherin begrüßen möchte.

Was für ein traumhafter Ort um in einem Land anzukommen. Außerhalb von Windhoek, auf einem Hügel mit Blick auf die Hauptstadt in der Ferne, umgeben von Hügeln.

VORFREUDE

Endlich ist IN unserem Häuschen alles fast perfekt. Renoviert und bis auf Kleinigkeiten alles eingerichtet. Auch die Terrasse mit Blick auf den berühmten und bezaubernden Sonnenuntergang am Kavango ist fertig und mittlerweile ist es unser allabendliches Ritual den Sundowner dort zu genießen und den Tag mit diesem Schauspiel und der unendlichen Ruhe zu beschließen. Außer ein paar Grillen und in der Ferne ein paar Hunde ist hier nichts mehr zu hören.

Da unsere Renovierung innen die volle Achtung unseres Vermieters gefunden hat, bekommen wir jetzt noch einen kompletten Außenanstrich. Da kann man nicht meckern und wir freuen uns darüber genauso wie die Handwerker die um jeden Auftrag froh sind.

Aber noch mehr freue ich mich auf das vor mir liegende Wochenende.

Am Samstag Morgen mache ich mich auf die lange Fahrt ins 720 km entfernte Windhoek um am Sonntag Früh eine liebe Freundin am Flughafen abzuholen. Leider gibt es immer noch keine Flüge nach Rundu, seit Namibian Air dicht gemacht hat.

Dafür tuckern wir dann gemütlich in mehreren Etappen langsam gen Norden und nehmen auf dem Weg Sehenswürdigkeiten mit die das Land ja in Fülle zu bieten hat. Es gibt also wohl einiges zu berichten in der kommenden Woche. Bei unserer Ankunft erstrahlt das Haus dann hoffentlich schon in neuem Glanz.

Auch im Garten tut sich mittlerweile einiges. Der Gemüsegarten sprießt und vom Pflücksalat können wir bald ernten.

Auch unsere Wüste vor dem Haus wandelt sich ganz langsam in eine grüne Graslandschaft. Noch ziemlich spärlich, aber immerhin. Leider mussten wir die große Fläche jetzt zum 3. Mal bepflanzen, weil die gärtnerischen Fähigkeiten unseres Moses doch noch ziemlich schwach ausgeprägt sind. Mit Hilfe von meiner Hausperle Salomé bekommen wir das in den Griff, sie hat auch jetzt den offiziellen Auftrag mich täglich daran zu erinnern:“ Be patient! “ Was ja bekanntermaßen nicht zu meinen Stärken gehört. Aber gemeinsam und mit Humor schaffen wir das. Sorgt Mr. „Don’t worry, no Problem, (Hakuna matata) doch immerhin dafür, dass wir was zu lachen haben.

Alles in Allem also in Ordnung und die Stimmung gut.

Es wird Winter im südlichen Afrika

Guten Morgen Welt.

Gestern Abend verabschiedete sich der Tag wieder mit seinem faszinierenden Farbspiel. Egal wie oft ich das schon gesehen habe, es berührt mich immer wieder neu, und es ist jedesmal wieder anders.

Als ich heute morgen die Tür öffnete schlug mir eine eiskalte Wand entgegen. Bisher genügte ein dünnes Jäckchen für unseren Morgenspaziergang und ich amüsierte mich heimlich über Wollmützen und Winter jacken bei den Passanten die mir allmorgendlich entgegen kommen auf ihrem Weg zur Arbeit. Aber heute bin ich auch zurück um mich mit langer Hose und Vliesweste gegen die Kälte zu wappnen, wohlwissend dass man in Deutschland darüber wohl eher lacht. Denn soooo kalt ist es dann auch wieder nicht und bis heute nachmittag sind wir dann wieder im Wohlfühlbereich bei knapp 30°C

Morgenstimmung in den Kavangoplains

Guten Morgen Welt.

Jetzt sind wir schon fast eine Woche im Haus, alle Kisten sind ausgepackt und es fühlt sich schon ganz heimelig an, auch wenn noch Kleinigkeiten fehlen. So langsam kommen wir auch in einen Tagesrythmus.

Zu meiner Freude gibt es auch schon erste Interessenten an meiner Arbeit und ich bereite schon meinen ersten Smoothiekurs vor.

Heute will ich Euch alle mit auf unseren neuen Morgenspaziergang über den Plains nehmen. Denn die Sonnenaufgänge sind hier genau so faszinierend wie die Sonnenuntergänge.

Endlich ein Zuhause

Auch wenn die Tambuti Lodge wunderschön ist, und alle furchbar nett zu uns sind, es ist eben nicht zuhause.

Aber! Heute ist der Fließenleger mit der Küche und dem Klo fertig geworden, die Kloschüssel wird morgen früh gesetzt, und die Schränke können morgen auch wieder in die Küche zurück. Dann fehlt nur noch der neue Spültisch, der kommt Montag. 😁

Somit steht einem Einzug nichts mehr im Wege.

Einige Zimmer sind auch schon eingeräumt.

Morgen wird noch. einmal kräftig angepackt und dann können wir unser Zuhause beziehen.

Auch haben wir mittlerweile zwei fleißige Heinzelmännchen für Haus und Garten gefunden und sind zu einem munteren lustigen Team zusammengewachsen.

Salomé kennt sich bestens aus in Rundu und hat für jedes Problem eine Lösung.
Moses ist ein fleißiger Arbeiter und hat immer ein freundliches Lächeln.

Auch im Garten tut sich langsam was. Der Wasserreservetank ist instaliert, auf einer der Sandwüsten haben wir mittlerweile Gras und Aloe vera gepflanzt. 2 Bananenbäume sind heute morgen auch bei uns eingezogen. Und von verschiedenen Seiten werden wir mit Ablegern zur Gartengestaltung versorgt. Im Gemüse- garten wachsen schon die Frühlingszwiebeln, der Spinat und Salat.

Alles in allem – es wird und bald ist wieder Smoothie-time.

AUFREGEND

Heute war mal wieder ein ereignissreicher Tag. Früh am Morgen kam die Nachricht, dass unser Container in Rundu angekommen ist. Also sind wir schon sofort zum Haus. Gott sei dank waren viele helfende Hände da, so dass die Boxen ziemlich schnell abgeladen waren.

Wärend des Auspackens, kam die Nachricht, dass einer der lokalen Kollegen possitiv mit Covid getestet wurde, was wir schon seit Tagen vermuteten. Zum Glück hat mich diese  Vorahnung als alte Krankenschwester schon beim Packen erfasst, und ich habe 20 Schnelltests im Gepäck. Wolfgang hatte ich gleich bei der ersten Ahnung getestet und den restlichen Kollegen haben wir den Test heute angeboten. Was für eine Erleichterung, alle negativ, auch wenn das keine 100%ige Sicherheit ist.

Auch die Maler kommen langsam dem Ende entgegen und morgen fangen sie an die Küche zu fließen. Wenn das alles fertig ist, ist das Häuschen ein richtiges Schmuckstück.

Ja und dann ist schon seit Tagen Aufregung hier in der Lodge. Der President kommt und residiert die nächsten beiden Tage hier in der Lodge. Schon seit Tagen wird gewässert, gepflanz und gesäubert. Heute morgen hat die Security alles gecheckt. Bis jetzt ist er noch nicht aufgetaucht und es herrscht gespenstige Ruhe.

Ich bin mal gespannt wie das morgen früh wird.

Und allabendlich genießen wir die umwerfenden Sonnenuntegänge am Kavango. Euch allen ein Guats Nächtle.

Urlaub und Alltag

Jetzt bin ich schon über einen Monat hier im Land. So langsam verschwindet der Urlaubsblick und ich bin im Alltag abgekommen.

Gerne wird Namibia als Afrika light beschrieben.

Es stimmt im fernen Windhoeck ist es fast wie in Deutschland. In der Hauptstadt mit den modernen Supermärkten, und all den Geschäften, den schönen Häusern und den gepflegten Gärten und dem gemäßigten Klima. Restaurants mit Schnitzel, Eisbein und Co.    und das gemischt mit ein bisschen Afrikafeeling.

Verlässt man die Hauptstadt wird es zusehens ruhiger und einsamer. Je nach Route ist man auf einer mehr oder weniger guten Asphaltstraße oder auf einer der gutgepflegten Gravel-roads.

Man fährt vorbei an eingezäunten Farmen oder durch wunderschöne einsame Landschaften die sich nach jeder Biegung  immer wieder atemberaubend verändern. Auf einheimische Bevölkerung trifft man nur selten und Einblick in ihren Lebensalltag bekommt man gar keinen, denn man erlebt sie nur als adrett eingekleidetes Service-Personal in den Lodges oder als ‚Wilde‘ wenn man die Kultur- Schaudörfer besucht. Aber mit den eigentlichen Lebensbedingungen hat das meist nicht viel zu tun.

Niemand sieht, dass wir mit Köstlichkeiten bedient werden, wärend diese Menschen oft nicht mal EINE anständige Malzeit pro Tag haben, dass sie nicht in tollen Lodges oder Luxery Tents wohnen sondern in selbst gezimmerten Blechverschlägen oder gar nur im Zelt, und auf den Dörfern in ihren traditionellen Hütten, was oft die bessere Variante ist.

Um zur Arbeit zu kommen nehmen sie einen Fuẞmarsch von bis zu einer Stunde auf sich, den sie am Abend nach getaner Arbeit auch wieder zurück gehen. Ich stelle mir gerade vor was in Deutschland abgehen würde wenn man das von einem Arbeiter verlangen würde.

Corona hat die ganze Situation noch verschlimmert, nicht dass die Krankheit hier schlimmer wütet als in Europa, im Gegenteil die Insidenzen sind hier viel niedriger als bei uns und in der Öffentlichkeit halten sich die Menschen sehr diszipliniert an die Maskenpflicht und an die Abstandsregeln und an jedem Gebäudeeingang steht jemand mit der Desinfektionsflasche zur Händedesinfektion. Nein, die Touristen sind ausgeblieben und viele Lodges mussten entweder ganz schließen oder drastisch Personal reduzieren und somit sind viele arbeitslos und werden nicht von einem Sozialstaat aufgefangen. Es gibt zwar ein Foodprogramm, bei dem Lebensmittel an Bedürftige verteilt werden, aber bis man da eine Berechtigung bekommt ist man verhungert. Dazu kommt, dass Landwirtschaft auf den trockenen Sandböden nicht einfach und nicht besonders ertragreich ist. Selbst  viele einheimische Weiße haben es nicht einfach.

Und trotzdem bin ich bis jetzt nur freundlichen und zuvorkommenden, höflichen und hilfbereiten Menschen begegnet.

Und dass das alles nicht schon schlimm genug ist, kommt in diese wunderschöne Kavango Flusslandschaft ein kanadischer Konzern(Recon Afrika) ködert die Regierung mit verlockenden Angeboten um Öl zu bohren. Dass dabei das ganze Wildlife, das Ökosystem und der Tourismus zerstört wird interessiert diese Menschen nicht. Die paar Arbeitsplätze die da geschaffen werden für schlecht bezahlte Arbeiter wiegen den Schaden der hier entsteht nicht auf. Das große Geld machen wieder die Ausländer die hinterher herablassend auf die dummen Afrikaner herabschauen und sie beschimfen wenn sie in Europa auftauchen und um Unterstützung bitten. Und von wegen man muss sich an die Kulur und die Gesetze des Landes anpassen, sowas gilt für solche Herrschaften nicht, denn die machen ihre eigenen Gesetze. Das macht mich wütend und traurig zugleich, denn gegen solche Geldhaie ist man einfach machtlos und die Menschen und das Land sind immer noch ihr Spielball.

Diverse Organisationen versuchen das Trotzdem zu verhindern. Wer mithelfen möchte bitte unbedingt unterschreiben damit sowas verhindert wird.

Rettet den Regenwald:

Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!
Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. Bitte unterstützen Sie den Widerstand gegen die Förderung fossiler Energie, die die Klimakatastrophe verschlimmert.

News und Updates
Appell
An: Präsident von Namibia Hage Geingob, Ministerpräsident von Namibia Saara Kuugongelwa-Amadhila, Präsident von Botswana Dr. Mokgweetsi Masisi

„Die Ausbeutung von Erdöl gefährdet die Natur Ihrer Länder und das Weltklima. Bitte verhindern Sie das Projekt von ReconAfrica“

GANZES ANSCHREIBEN LESEN

„Das Erdöl muss im Boden bleiben“, fordert Ina Shikongo. Die Aktivistin von Fridays for Future (FFF) in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher unentdeckte Erdöl-Vorkommen auszubeuten. “Die Ölförderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung.“

Das Projekt, das Ina, weitere Aktivisten von FFF und Frack free Namibia so vehement bekämpfen, wird von der kanadischen Firma ReconAfrica vorangetrieben. Das Unternehmen behauptet, ein immenses, tiefes Sediment-Becken entdeckt zu haben – womöglich gefüllt mit Erdöl und Gas. ReconAfrica hat eine Erkundungslizenz im Kavango Basin ergattert.

Sollten Erkundungsbohrungen erfolgreich sein, will die Firma 2 Milliarden Barrel Erdöl fördern – bevor sie in tiefere Schichten vordringt. Umweltschützer fürchten, dass die Firma eigenen Beschwichtigungen zum Trotz auf Fracking setzt, weil sie in Marketing-Material von “unkonventionellen Methoden” spricht – ein beschönigender Ausdruck für Fracking.

Jetzt hat ReconAfrica die erste Test-Bohrung beendet! Sie schlägt eine Schneise durch den Busch, um den Bohrturm zur zweiten Erkundungsstelle zu schaffen.

Die ökologischen Folgen des Projekts können verheerend sein. Es gefährdet über die Gewässer in Namibias trockenen Savannen und das berühmte Okavangodelta in Botswana, das wegen seines Artenreichtums ein Unesco Welterbe und Heimat von Elefanten, Flusspferden und Vögeln in großer Zahl ist. Der Tourismus und die Lebensgrundlage der Einheimischen wie den San sind in Gefahr.

Um das Weltklima, die Artenvielfalt, die Gewässer und die Lebensgrundlage der örtlichen Bevölkerung zu bewahren, muss das Projekt von ReconAfrica gestoppt werden.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Unterschrift.

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